Freitag, 28. September 2012

Reisesegen

Fünf Tage verreisen - wie schön!
Die ersten drei Tage mit einer Gruppe von Frauen (uns verbindet ein gemeinsames Ehrenamt) nach Erfurt. Da war ich noch nie, das wird interessant werden. Dann noch zwei Tage zum großen Sohn.
Ich freue mich sehr drauf, aber wie vor jeder Reise ist da auch diese kleine Bangigkeit: wird alles gutgehen? Werden wir uns wohlbehalten wiedersehen? Keine große Sache, nur das Bewusstsein, dass nichts selbstverständlich ist. Das trage ich mit mir herum, seit ich denken kann. Und ich glaube, ich will es auch gar nicht loswerden. Es gehört zu mir, es ist auch ein Stück Mutter- und Großmutter-Erbe. Es lässt mich spüren, wie kostbar das Zusammenleben ist.
Und wie als Antwort auf meine Gedanken finde ich eben bei auf einander zu eine Motette von Mendelssohn, die mich nun als musikalischer "Reisesegen" begleiten wird. Danke, Gabriela (deine Sorgen sind größer als meine...)! Auch dir, und euch allen, gesegnete Wege!


Kommentare:

  1. Liebe Brigitte,
    es sieht auf dem Bild so aus,als winkten sie Dir zum Abschied zu die Blumen.
    Mit Gabrielas Motette bist Du gut unterwegs. Ich hatte sie heute Mittag schon gehört und auch für mich war es der richtige Augenblick. Wie das manchmal so passt im Leben nicht wahr?
    Ich wünsche Dir eine gute Reise und viel Freude in Erfurt. Vielleicht bringst Du uns ja Bilder mit - ich war auch noch nie dort.
    Ich freue mich, wenn Du wieder wohlbehalten zurück bist.Deine nachdenklichen Gedanken kenne ich auch vor jeder Reise. Bewahre sie Dir, denn nichts ist so selbstverständlich, wie wir es oft annehmen.
    Herzliche Grüße Joona

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    1. Liebe Joona, du bist ja eine noch schlimmere Nachteule als ich :)
      Danke für die guten Wünsche, und auch auf deinen (äußeren oder inneren) Wegen alles Gute!
      Bis demnächst wieder, Brigitte

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  2. Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst. (Dalai Lama)
    Das gibt viele neue Inspirationen und Sichtweisen, wie ich finde.
    Dir wünsche ich eine erfrischende Reise und dass Du wohlbehalten wieder zu Hause ankommst.
    Die Blumen sehen aus, als würden sie in den Herbststürmen stehen. Doch dafür ist es zu sonnig. Auf jeden Fall sind sie sehr biegsam, trotzen den Stürmen ihres Lebens und strahlen mit dem Himmel um die Wette;-)
    Mit dem Bewusstsein, dass nicht alles selbstverständlich ist, kann man wieder ins Vertrauen kommen...
    Alles Liebe, Roswitha

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