Mittwoch, 12. September 2012

Von Salbei und ... Mäuslein!



Wenn man, wie ich heute mittag, Apfelküchlein backt und noch Ausbackteig übrig ist, und wenn man außerdem einen Busch Salbei im Garten stehen hat, dann... ja, dann ist es an der Zeit, mal wieder Salbeimäusle zu backen! Und das geht so:
Man pflückt schöne große Salbeiblätter mit Stiel (!) und zieht sie durch den Teig, der bei mir aus 200 g Mehl, 1/4 l Milch, 1 EL Öl, 2 EL Honig,1 Prise Salz, 2 Eigelb und dem steifgeschlagenen Eiweiß besteht. Dann backt man sie im heißen Fett schön braun aus (Vorsicht, das geht recht schnell). Puderzucker drüber, an den "Schwänzchen" anfassen und wegknuspern!



Die dicke Maus rechts entstand aus einem Blatt vom Ananassalbei. Ich habe auch schon andere Kräuter so ausgebacken, z.B. Pfefferminze, Peterling, Basilikum oder Rucola, einmal sogar Rosenblütenblätter. Mit dem gleichen Teig kann man auch wunderbare Holunderblüten-Küchlein machen - wegen der Fettspritzer ist das Ganze natürlich immer eine ziemliche Sauerei am Herd, aber ein Riesenspaß für die Kinder (und ich gebe zu, dass ich auch immer hemmungslos futtere, solange noch was da ist..).

Kommentare:

  1. Ach, das wollte ich schon immer mal probieren. Leider habe ich zur Zeit keinen Salbei und wenn ich ihn hatte, war es mir zu viel Aufwand und Sauer.. Um dann nicht zu wissen, ob es noch jemand außer mir mag. Es soll ja nicht mehr stark nach Salbei schmecken, richtig?
    Grüße von Roswitha

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  2. Es schmeckt schon nach Salbei, nur ist eben viel süßer Knusperteig drumrum. Aber man muss ihn schon mögen (den Salbei). Meine drei halten sich lieber an die Apfelküchle, der jüngste frittiert sich gern größere Basilikumblätter.
    All das fettgebackene Zeug macht man ja sowieso nur selten, aber so eine Platte Apfelküchle oder auch Krapfen ist dann immer in Nullkommanix weggeputzt - schneller als die S..erei in der Küche.. ;) !
    Grüßle, Brigitte

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  3. Das befindet sich schon länger auf dem Rezepte-Stapel von Dingen, die ich noch ausprobieren möchte. Danke für's Erinnern!

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  4. Mmmhhh , lecker , lecker . Ich selber mache eher Mäuse , als Müsli .... aus den kleineren Blättern des Beinwells . Die schmecken sehr gut und sind nebst Spinat für alle , die den Salbei nicht so sehr mögen ,ideal .
    Probieren geht über studieren .... auf alle Fälle schon mal guten Appetit
    .... und , eine S.... erei gibts nicht , wenn man/frau zum Bruzzeln eine hohe Bratpfanne braucht . Ich finde , ein Braten macht da wesentlich mehr Schmutz ;o) !
    Liebe Grüsse , Maria

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  5. Liebe Brigitte,
    gerade gestern, als ich den Salbei in meinem mobilen Kräutergärtlein beäugte, dachte ich, mir doch endlich mal ein Rezept für die Salbeimäuschen herauszusuchen. Da ist es! Lieben Dank für diesen zauberhaften "Zufall" und für Deinen Kommentar in meinem Blog ;)
    Herzlich
    Jana

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  6. Ich lege immer rundherum dick Zeitungspapier aus - und mit Klebestreifen wird es auch an der Wand befestigt usw. - nur halt nicht direkt auf der Herdplatte, wo es heiß ist. Dadurch werden so ziemlich alle Fettspritzer aufgefangen und für das lästige Putzen bleibt fast nichts mehr übrig. Es sieht zwar etwas komisch aus, ist aber sehr hilfreich.

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  7. Liebe Brigitte,
    mhhhh, das merk ich mir ;-) Schade, dass grad jetzt kein frischer Salbei im Garten wächst :-(
    Herzliebe Grüße
    tüftelchen

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  8. Mjamjam... lecker! Ich liebe diese Salbeimäuschen und freu mich jetzt schon wieder drauf, wenn es frischen Salbei gibt. Dauert ja leider noch ein wenig...;-(
    Manchmal, wenn ich Saltimbocca zubereite, dann brate ich Salbeiblättchen auch einfach so in der Butter neben dem Fleisch. Anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen, dann werden sie richtig knusprig auch ohne Backteig.
    Der Geschmack von Butter und luftgetrocknetem Schinken an den Salbeiblättchen ist grandios!
    Oh, jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen...Vorfreude ist die schönste Freude!

    Liebe Grüße
    Susi

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