Sonntag, 6. Juli 2014

Sonntagsfreuden: Kleiner Baum - ganz groß



Im Frühling hat mein Mann auf der Ostseite von unserem Haus einen Pfirsichbaum gepflanzt. Niemand hätte im allerersten Jahr mit so etwas wie einer Ernte gerechnet. Aber das kleine Bäumchen hat sich unglaublich angestrengt, hat schön geblüht und anschließend mehr als zwanzig (!) Früchte angesetzt, von denen wir etwa die Hälfte entfernt haben. (Leider habe ich es versäumt, rechtzeitig ein Foto zu machen - inzwischen sind die meisten schon aufgegessen). Nun fallen alle paar Tage ein oder zwei kleine, wunderschön rote Pfirsiche herunter, die mein Mann  aufsammelt und voller Gärtnerfreude der Familie kredenzt. 
 


Die hübschen Früchtchen sind makellos (kein einziges wurmiges dabei) und schmecken einfach köstlich, süß und saftig - eine Wohltat im Vergleich zu den oft unreif geernteten Pfirsichen aus dem Laden. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, einen Pfirsichbaum zu pflanzen, denn in meiner unklaren Vorstellung wuchsen die nur in südlicheren Gefilden... Zum Glück hat Herr Amselgesang aus seiner Jugend etwas mehr landwirtschaftliche Erfahrung als ich Stadtpflanze und war sich sicher: "Wo Wein wächst, gedeihen auch Pfirsiche!" Wie man sieht: es stimmt - und ist eine wahre Sonntagsfreude!
 

 Sonntagsfreuden nach einer Idee von Maria (kreativberg).

Kommentare:

  1. Das gibbet do' nich'!! Sooo ein kleines Bäumchen und schon so viele Früchte, das ist echt der Hammer! Das nenne ich ja mal eine (Sonntags-)Freude!!:) Wundervoll!!

    PS: Und an dem Satz von Herrn Amselgesang ist wirklich was dran:)

    LG
    Ayse

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    1. Anscheinend gehts ja sogar im hohen Norden - siehe Pünktchens Kommentar. Wieder was gelernt!

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  2. Liebe Brigitte,
    ich kommentiere jetzt mal, auch auf die Gefahr, daß er im Universum landet... Dem Herrn Amselgesang richte bitte aus, daß Pfirsichbäume auch dort wachsen, wo absolut kein Wein wächst - nämlich im hohen Norden. Ja ja, mein Vater hat vor Jahren einen selbstgezogenen Pfirsichbaum auf unserem grundstück gepflanzt. Leider etwas zu nah zum Gehweg hin. Er trug meines Wissens nicht sofort, aber nach wenigen Jahren. Die Früchte sahen anfangs recht unansehnlich aus. Wenig später jedoch waren das wunderschöne, rote, saftige Früchte, die zudem noch unschlagbar im Geschmack waren. Leider hatten wir nicht allzuviel von diesem tollen Baum, denn die Gemeinde ließ keine Ruhe. Wir mußten ihn so stark stutzen, daß er das leider zu meinem großen Bedauern nicht überlebt hat. So schade war das. Habt weiterhin viel Freude an dem Baum. Es ist so berauschend, wenn man Früchte aus dem eigenen Garten naschen kann. Liebe Grüße euch allen.

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  3. Hach! Mein kommentar ist beim ersten Mal nicht erschienen, aber ich hatte ihn glücklicherweise kopiert und hab's ein weiteres Mal versucht. Juchz... so hat's geklappt. Wenn das alles ist, mache ich das bei allen anderen auch so.

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    1. Ja, das ist sicher eine gute Methode. Ich stelle leider auch fest, dass sich die Fehlschläge häufen - eben schon mit der Antwort hier. Blödes Blogger... :-(

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  4. Was für eine schöne Sonntagsfreude, solch reiche Ernte gleich im ersten Jahr. In der Hauptschule meines Großen gab es zur Schulentlassung Obstbäume für die Kinder, Paul hat sich einen Zwetschgenbaum ausgesucht. Gut, dass in der Nachbarschaft auch ein Zwetschgenbaum steht, sonst wär's nichts mit Früchten geworden (haben wir vorher nicht gewusst). Die Ernte ist recht unterschiedlich, zum Einkochen hat es aber noch nicht gereicht. Liebe Grüße und einen feinen Sonntag, Christine

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  5. Das Pfirsichbäumchen ist zum Glück selbstbefruchtend.
    Aber was für ein geniales Geschenk zum Schulabschluss und eine Erinnerung der ganz besonderen Art. Da kann dein Paul später mal seinen Enkeln davon erzählen (so á la: Ja, der Opa hatte auch manchmal Sorgen mit der Schule, aber seht her, am Ende ist doch alles gut gegangen und deshalb könnt ihr jetzt die guten Zwetschgen essen!) ;-)
    Dir auch einen schönen Sonntag!

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  6. Liebe Brigitte,
    oh, das ist ja wirklich eine ganz besondere Sonntagsfreude! Gerade weil niemand damit gerechnet hat. Und sehr hübsch sind die anzusehen!
    Ich wünsche dir einen feinen Sonntag!
    Liebeb Grüße,
    Gina

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  7. Also diesem kleinen Sträuchen hätte ich solche leckeren Pfirsiche auch nicht zugetraut aber umso besser wenn man sich täuscht. Eine weiterhin gute Ernte wünsch ich euch.
    LG
    Papatya

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  8. Das ist ja toll! Hm, lecker!
    Hab grad alles nachgelesen, und ... es freut mich, dass Du so nette Begegnungen hattest. Da wäre ich gern dabeigewesen!
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  9. Mmmh, ein eigenes Pfirsichbäumchen... ich glaube, ich möchte auch so etwas im Garten haben, am Platz sollte es nicht scheitern.
    Alles Liebe, Martina :-)

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  10. Liebe Brigitte,
    dass ein Pfirsichbäumchen hier gedeiht und Frucht trägt, hätte ich auch kaum zu hoffen gewagt.
    Wie gut, wenn jemand bescheid weiß ;o)

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar bei mir.
    Nein, ich denke zur Zeit gibt es nicht die Möglichkeit, einen Flötenkreis unter den abgespeckten Bedingungen zu finden/ zu gründen.
    Wie ich schon schrieb, hatten sich außer mir fast alle Mütter nach und nach aus der Gruppe heraus gezogen.
    Vermutlich wäre es in einigen Jahren nochmals eine Überlegung wert, Kontakt aufzunehmen, wenn alle Kinder tatsächlich flügge geworden sind.
    Der Abschied vom Flöten fiel schwer, aber nicht nur der Musik wegen, sondern zum Großteil auch, weil ich die Gemeinschaft mit dem Flötenchor sehr mochte.
    Und ich habe ja die Musik nicht vollens aus den Augen verloren.
    Allein schon durch den "normalen" Chor nicht. Das Singen macht mir auch sehr viel Freude.
    was im Leben kommt, weiß man nie.
    Und ob Bärbels Vermutung, ich würde nie wieder anfangen, zutrifft??? Ich dachte auch nicht, nach der Schulzeit je wieder zu flöten. Es liegt doch in uns selbst, was wird.
    Herzlicher
    Claudiagruß

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