Montag, 23. Februar 2015

Ohne Dach überm Kopf...

 

Vor einiger Zeit habe ich euch eingeladen, meinen Sohn und seinen Freund per Blog auf ihrem "crossmedialen Trip" durch die USA zu begleiten. Die beiden machen auf diese besondere Weise ihr Auslandspraktikum, bloggen, twittern und facebooken über ihre Erlebnisse, zeigen wirklich gute Fotos und lassen ihre Leser jede Woche Vorschläge für eine Wochenaufgabe machen und darüber abstimmen. So haben sie z.B. einen Wettlauf durch Los Angeles oder (in San Francisco) Tauschgeschäfte in Chinatown gemacht, sie haben halb Phoenix umarmt und in Chicago Rosen verschenkt. 
Eine etwas ernstere Aufgabe, die sie sich selbst vorgenommen hatten, war das Thema Obdachlosigkeit. Keine leichte Sache für junge angehende Journalisten, zumal wenn man in jeder Stadt, die man besucht, nur wenige Tage Zeit hat. Leute, die auf der Straße leben, anzusprechen, ihr Vertrauen soweit zu gewinnen, dass sie einem etwas von sich erzählen, sie womöglich dabei auch noch zu filmen - nach dem ersten Versuch in dieser Richtung war ihnen bewusst geworden, dass sie diesem Thema wohl nicht wirklich gerecht werden können. 
Nun hatten sie für die vergangene Woche in New York von ihrer Leserschaft die Aufgabe bekommen, heißen Tee und Kakao an "frierende Leute" zu verteilen. Und dabei entwickelte sich, für die beiden Reporter wohl auch etwas überraschend, eine ganz intensive Sache, die ich gerne hier im Blog teilen möchte. Schaut und hört es euch an, wenn es euch interessiert:   
Ein Winterabend im Big Apple.

 

(Fotos: trip-us.jimdo.com)

Kommentare:

  1. Eine Gesellschaft einzuschätzen, wie sie mit den Schwächsten ihres Landes umgeht, gilt wohl immer noch.

    aelva

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  2. Danke für den Tipp!

    Liebe Grüße - Monika

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  3. Ich hab mir alles angesehen und angehört. Es hat mich sehr nachdenklich, sehr dankbar gemacht.
    LG, Marion

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