Samstag, 11. Mai 2013

in heaven: jump and fly

Himmelblau, hier gefiltert durch das Fangnetz unseres Trampolins, das nun abgebaut und verschenkt wurde, weil am neuen Wohnort kein Platz dafür sein wird. Start- und Landebasis für Himmelssprünge und Flugübungen, Inspirationsquelle für selbsterfundene Spiele wie "Trampolinball" mit hohem Spaßfaktor, maximaler Geräuschentwicklung und magnetischer Anziehungskraft auf Nachbarskinder und andere Freunde. 
Wieder ein Stück Abschied vom Kinderleben, das der Mutter mehr nahegeht als den herangewachsenen Sprösslingen -  aber ich füge fröhlich hinzu: "...und es war prima"! (wie "Der kleine Nick" zu sagen pflegt).


Mehr Himmel wie immer samstags bei der Raumfee.

Kommentare:

  1. Da würde ich an Deiner Stelle auch ein wenig wehmütig gen Himmel schauen. So ein Trampolin ist herrlich und man kommt dem Himmel beim lustigen Springen mit jedem mal ein Stückchen näher.
    Ich drücke die Daumen, daß der Abschied davon nicht ganz so schwer fällt. Dafür kannst du dann ohne "Netzschleier" gen Himmel schauen :-)
    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Der Abschied vom Trampolin ist es nicht (ich springe eh nicht so gerne) - aber der von den schönen Zeiten hier mit den Kindern... es ist eher so ein bisschen midlife-Melancholie, nicht wirklich schlimm, aber spürbar. Aber das geht wohl jeder Mutter irgendwann so.

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  2. Wir sind gerade am Überlegen, ob wir so ein Teil in den Garten stellen. Den Teil mit der Geräuschentwicklung und dem Treffpunkt der Nachbarschaft bei uns habe ich natürlich auch im Kopf. Aber andererseits: ich habe als Kind immer von so einem Trampolin geträumt...

    Liebe Grüße von Kirstin

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    1. Wenn man sich darauf verlassen kann, dass die Kinder die Sicherheitsbestimmungen verinnerlichen und einhalten, dann ist es eine tolle Sache: gesund und macht Spaß, und man lernt auch, sich an die Regeln zu halten, weil man sonst nicht mehr drauf darf aufs Trampolin. Und das Freudengeschrei (und ja, manchmal auch Streitgebrüll), das gehört ja ohnehin dazu mit Kindern...

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  3. Oh was für ein interessantes Foto! Es gefällt mir richtig gut! Kann ich dir gut nachfühlen, dass es Dir schwerfällt die Kinderspielsachen wegzugeben... Mir geht es gerade mit dem Baby- und Kleinkindsachen so, mein Mann kann das nicht nachvollziehen, dass ich an Einigem doch hänge:-( Wann zieht ihr denn eigentlich um?
    Für den neuen Garten wünschen sich meine kids auch solch ein Trampolin, ich glaube in fast jedem Garten in dieser Baureihe steht solch ein Teil:-)
    Ich wünsche dir alles Liebe,
    Gina

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    1. Als ich klein war, hätte ich viel drum gegeben, so ein Teil zu besitzen - das große in der Turnhalle wurde ja nur alle Jubeljahre mal rausgeholt. Dieses hier haben wir angeschafft, weil eine Ergotherapeutin es für den jüngsten Sohn sehr empfohlen hat. Er sollte üben, geistige Anspannung aufzubauen und eine Zeitlang durchzuhalten (Schulprobleme), und das fängt bei der Körperspannung an und lässt sich so trainieren. Und letztlich ist es einfach ein großer Spaß (deshalb wachsen sie ja auch in den Vorgärten wie die Pilze aus dem Boden...) :-)

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  4. Ja Abschiede haben immer etwas Endgültiges aber fordern sie einem neuen Anfang Platz einzuräumen.
    Wir verschieden uns schon ein kleines Stück von der (Klein)Kindheit unserer Enkel und sehen gespannt der Zukunft gemeinsam mit ihnen entgegen, obwohl es für uns schon bedeutet, dass wir sicher nicht noch einmal das Glück erleben können ---oder nur noch eingeschränkt---- einem Baby zuzusehen wie es heranwächst.
    Ich will jetzt nicht sentimental werden, denn noch genießen wir den Großeleternstand voll und ganz mit großer Freude.
    LG Ute

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  5. Ja solche Trampoline sind einfach toll. Meine Kleine hatte das Glück auch das Trampolin eines Nachbarkindes mitnutzen zu dürfen. Nur das Quietschen der Federn war manchmal etwas nervtötend. Aber glückliches Kinderglucksen und Bälleschießen hat alles wieder wett gemacht! . Ich habe diese zuerst in Norwegen gesehen und halte sie nicht nur für Kinder sinnvoll auch für Erwachsene sind sie glaube ich sehr gut!
    LG Tinki

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  6. Das Bild allein fand ich erst nicht so besonders, aber deine Gedanken dazu lassen es erst richtig verstehen. Schön geschrieben.
    LG
    Christiane

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