Dieses Jahr wird es bei mir nichts mehr werden mit den zwölf 12tel-Blicken, soviel steht fest. Ich breche die Aktion hiermit ab, weil ich einsehen musste, dass sie mehr meinem Wunschdenken als realistischer Planung entsprang. Bei näherer Überlegung und Besprechung mit dem Herrn des Hauses (meinem Vater :-)) wurde uns klar, dass wir in diesem Jahr höchstens die Voraussetzungen für ein im Jahr darauf vielleicht blühendes Plätzchen schaffen können, und das wird schon Arbeit genug. Vor allem aber müssen wir gut überlegen, wie diese Voraussetzungen nun aussehen sollen, d.h. wie wir überhaupt erst mal die vorhandenen Platz- und Geländeverhältnisse gestalten. Und überdies und außerdem gab und gibt es noch andere "Baustellen" innen im Haus (z.B. demnächst Badrenovierung), die es vorerst nötiger haben...

Das Hauptproblem beim Betrachten dieser Gartenecke ist für mich, dass an zwei Seiten des Vorgartens zwischen Garten und Hecke eine Art Graben ist. Dieser Graben entstand dadurch, dass mein Vater den ursprünglich zur Straße hin abschüssigen Garten durch Aufschütten von Erde eingeebnet hat, damit er seinen Gartenteich bauen konnte. So ergab sich eine recht steile Böschung, die voller Unterwuchs und Efeuranken ist und das Heckeschneiden zu einer Art Urwaldrodung werden lässt (hier auf dem Bild sieht es ja noch nicht schlimm aus, aber ihr solltet es mal im Herbst sehen).


Mir tut es auch leid um die verschenkten Quadratmeter Gartenfläche, zumindest auf der Seite zum Nachbargrundstück hin (vorne ist eh nichts zu ändern). Mein Vater meint, es sei möglich, neben bzw. vor der Hecke ein niedriges Mäuerchen zu ziehen und dann den "Graben" mit Erde aufzufüllen. Einerseits würde das die nutzbare Fläche vergrößern und wäre viel besser begehbar, andererseits würde dann aber der Anschluss an das Nachbargelände noch unnatürlicher wirken als jetzt schon (finde ich -was denkt ihr?).
(Die ausrangierten Blumenkästen vom Balkon samt
anderem Gerümpel liegen leider auch noch da, der Herr Architekt will
sie gegebenenfalls als Befestigungsmaterial an der Hecke entlang
verbuddeln).
Nun, man wird sehen. Eins ums andere. Die Zierquitte jedenfalls bewahrt die Ruhe und blüht über und über, die knallroten Blüten drängeln sich geradezu an den Zweigen. Schööön...!
Einen Gruß an alle 12tel-Blick-Fotografinnen: Ich schau mir eure Bilder weiterhin gerne an, und nächstes Jahr werde ich mir meinen 12tel-Blick sorgfältiger aussuchen. Die Idee selber gefällt mir nämlich nach wie vor sehr!