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Montag, 25. Dezember 2017
Sternbilder
Ich unterbreche meine Blog-Weihnachtsferien, weil Rita "mit Hand und Herz" so schöne Sterne gebastelt und zusammen mit ihrem Adventskalendertee verschenkt hat. Sie schreibt, sie würde sich über ein Bild vom Stern in der neuen Umgebung freuen.
Ich habe mich auch gefreut, weil ich eigentlich selbst so einen Stern machen wollte und vergessen hatte, die Butterbrottüten zu kaufen, die man dafür braucht.
Liebe Rita, hier siehst du deinen Stern an meiner Balkontür, einmal noch vor Weihnachten und bei Tag und einmal am Heiligen Abend, mit den kleinen peruanischen Krippenfiguren darunter. Unscharf, weil ohne Blitz, aber sehr stimmungsvoll. Danke!
Samstag, 9. Dezember 2017
neun
GEBURTSVORBEREITUNG
Doch, auch dieses Jahr
backe ich wieder,
türmen sich Tüten,
raschelt Papier.
Doch, auch dieses Jahr wieder:
Kerzen, Geschenke, Lieder, Tand
und ein bisschen Stress.
Warum?
Weil die Welt gerettet sein will.
Diese Welt genau hier,
von mir und keiner anderen.
Ina Praetorius
Mittwoch, 18. Januar 2017
Die Ersten und die Letzten
Sie sind schon wieder fast verblüht, die ersten Tulpen des Jahres, die der Herr des Hauses vom Einkaufen mitgebracht hat. Mit Blumensträußen geht es mir allerdings ähnlich wie mit den letzten Überbleibseln von Weihnachten: Ich kann mich nur schwer von ihnen trennen, auch wenn es Zeit dafür wäre. Unser kleines, feines, von den Söhnen im altvertrauten JugendKinderstil geschmücktes Bäumchen sieht immer noch so hübsch aus und nadelt kein bisschen. Und es handelt sich nicht etwa um eine weithergebrachte Nordmanntanne, sondern um ein heimisches Gewächs aus den Löwensteiner Bergen. Ich habe beschlossen, dieses Jahr der katholischen Tradition zu folgen: Bis Lichtmess darf er bleiben!
Ja, und die Tulpen dürfen auch stehenbleiben, bis sie die Blätter fallen lassen. Weil sie, nachdem sie frisch so adrett und zugeknöpft nebeneinander in der Vase standen, im Verblühen plötzlich so etwas Wildes, Unbekümmertes an sich haben. Wie ein paar in die Jahre gekommene Mädels, die es nochmal wissen wollen und beim Faschingsball ihrer Lebensfreude freien Lauf lassen... uns doch egal, was die anderen denken! :-)
Ich find sie einfach schön!
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Weihnachtslotterie
In Spanien, so habe ich in der Zeitung gelesen, gibt es jedes Jahr eine große Weihnachtslotterie. Diese jährliche Verlosung von sehr viel Geld ist ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Traditionen und gehört für viele Spanier ebenso zum Fest wie Krippe und Christbaum. Die Leute tun sich zusammen, bilden Tippgemeinschaften und teilen sich im Erfolgsfall den Gewinn.
Das große Geld habe ich zwar nicht zu verschenken, aber ich habe doch auch Lust auf eine kleine "Lotterie". Ich möchte dazu gerne etwas von meinen diesjährigen Urlaubserinnerungen an eine meiner lieben "amselgesang"-Leserinnen weitergeben, in Form eines Kalenders mit einigen der schönsten Bilder von der Islandreise. Deshalb lade ich euch ein, in einem Kommentar einen (oder auch mehrere) eurer Wünsche fürs Neue Jahr mitzuteilen: Wünsche, die ihr für euch selber, für andere Menschen oder auch ganz global habt. Und es müssen nicht nur die ganz großen, weltbewegenden Dinge sein, die wohl den meisten Menschen zur Zeit auf den Nägeln brennen - auch die kleineren, persönlichen und alltäglichen Wünsche sind es wert, wichtig genommen zu werden.
Ich verlose den Kalender unter allen, die bis Heiligabend um 24 Uhr hier einen Kommentar hinterlassen.
Und ich wünsche allen LeserInnen, ob mit oder ohne Kommentar, von Herzen fröhliche, friedvolle und gesegnete Weihnachten!
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Advent,
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Freitag, 15. Januar 2016
Geschenkt!
"Welcher Schenk-Typ sind Sie?" könnte einer dieser Persönlichkeits-Tests aus einer dieser Wartezimmerzeitschriften lauten. Tatsächlich, ich denke, es gibt wirklich bei vielen Menschen einen Hang zu einem ganz bestimmten Schenk-Stil. Schon bei Kindern kann man das feststellen, sobald sie aus dem Kindergartenalter raus sind und keine unter Anleitung angefertigten Basteleien mehr mit nach Hause bringen.
Die einen haben die Nase voll vom Basteln oder sind zu selbstkritisch, um eigene Werke als schenkwürdig einzuschätzen. Wozu gibt es (Taschen-)Geld? Man geht in einen Laden und kauft was Feines, der Papa mag dies, die Mama das: fertig! Das ist der unkomplizierte Typ.
Ein anderer lehnt DIY ebenfalls ab, möchte aber auch nicht einfach nur "Gegenstände" kaufen. Aber was dann??? Er zermartert sich eine Zeitlang das Hirn, ist mit keiner Idee und keinem Vorschlag zufrieden und beschließt endlich, dass nichtgegenständliche Geschenke das Beste sind. Erleichtert lädt er einen ins Kino ein und hat damit ein Stück gemeinsames Erlebnis verschenkt: eine feine Sache!
Und dann ist da der Tüftler- und Handwerkertyp, der weiterhin Selbstgebasteltes verschenkt, jetzt aber nach eigenen Entwürfen oder nach Anleitungen aus dem Internet. Bei entsprechender handwerklicher Begabung können da erstaunliche Dinge entstehen.
Ich habe in meinen großen Jungs alle drei Schenktypen beisammen. Wobei ich sagen muss, dass Typ 1 (was kaufen) in unserem Falle äußerst fantasievoll zu Werke geht und sich jedes Weihnachten etwas Lustiges dazu einfallen lässt. Er besorgt auf dem Weihnachtsmarkt oder im Weltladen ein Sortiment edler Leckereien (Mangoessig, Pralinen, feine Tees etc.) und denkt sich ein Spiel oder ein Quiz oder etwas Ähnliches aus. Wer punktet, darf sich ein Geschenk aussuchen. Das ist immer wie ein Extrageschenk für die ganze Familie, ein fröhlich-spielerisches Heiligabend-Highlight!
Die Kino-Einladung von Typ 2 galt der ganzen Familie (außer dem Vater, der diese Art Filme weniger schätzt, er bekam was anderes), und so kam ich in den Genuss der neuesten "Star Wars"-Episode in 3D, die ich mir alleine vielleicht nicht angeschaut hätte, die ich aber in Gesellschaft meiner drei jungen Männer in vollen Zügen genossen habe.
Typ drei schließlich kam am 22. nach Hause, verbrachte den folgenden Tag in Opas Werkstatt im Keller und überraschte uns an Heiligabend mit einem einzigen, großen und schön gearbeiteten Geschenk für die ganze Familie: einem Tisch-Boccia-Spiel, das noch am selben Abend eingeweiht wurde (funktioniert wie hier sehr gut mit Pokerchips) und uns allen viel Spaß machte.
Und weil ich nun schon dabei bin, zeige ich hier noch zwei Werke des geschickten Gelegenheitshandwerkers:
Zum Geburtstag bekam ich ein Küchenmesser, hergestellt aus einem alten Sägeblatt (auf dem unteren Bild gut zu erkennen) und einem Stückchen Holz aus Opas Vorräten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass man Messer einfach so selber machen kann... Jedenfalls ist es mein absolutes Lieblingsmesser, nicht nur wegen des Produzenten, sondern auch weil es schmal und lang ist, wunderbar in der Hand liegt und schön scharf ist (da nicht rostfrei). Ideal zum Zwiebelschneiden. Ich hüte es wie meinen Augapfel und verstecke es meist ein bisschen, damit es nicht versehentlich von unaufmerksamen Familienmitgliedern nass liegengelassen oder gar in die Spülmaschine gesteckt wird... MEIN Messer!!
Ganz nebenbei entstand als kleine Zugabe noch ein schön geformter Brieföffner:
Was für ein Schenk-Typ ich selber bin? Hmmm - ich denke, von allem etwas... je nach Empfänger, verfügbarer Zeit und verfügbaren Ideen... ;-) Und ihr?
Die Kino-Einladung von Typ 2 galt der ganzen Familie (außer dem Vater, der diese Art Filme weniger schätzt, er bekam was anderes), und so kam ich in den Genuss der neuesten "Star Wars"-Episode in 3D, die ich mir alleine vielleicht nicht angeschaut hätte, die ich aber in Gesellschaft meiner drei jungen Männer in vollen Zügen genossen habe.
Typ drei schließlich kam am 22. nach Hause, verbrachte den folgenden Tag in Opas Werkstatt im Keller und überraschte uns an Heiligabend mit einem einzigen, großen und schön gearbeiteten Geschenk für die ganze Familie: einem Tisch-Boccia-Spiel, das noch am selben Abend eingeweiht wurde (funktioniert wie hier sehr gut mit Pokerchips) und uns allen viel Spaß machte.
Und weil ich nun schon dabei bin, zeige ich hier noch zwei Werke des geschickten Gelegenheitshandwerkers:
Zum Geburtstag bekam ich ein Küchenmesser, hergestellt aus einem alten Sägeblatt (auf dem unteren Bild gut zu erkennen) und einem Stückchen Holz aus Opas Vorräten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass man Messer einfach so selber machen kann... Jedenfalls ist es mein absolutes Lieblingsmesser, nicht nur wegen des Produzenten, sondern auch weil es schmal und lang ist, wunderbar in der Hand liegt und schön scharf ist (da nicht rostfrei). Ideal zum Zwiebelschneiden. Ich hüte es wie meinen Augapfel und verstecke es meist ein bisschen, damit es nicht versehentlich von unaufmerksamen Familienmitgliedern nass liegengelassen oder gar in die Spülmaschine gesteckt wird... MEIN Messer!!
Ganz nebenbei entstand als kleine Zugabe noch ein schön geformter Brieföffner:
Was für ein Schenk-Typ ich selber bin? Hmmm - ich denke, von allem etwas... je nach Empfänger, verfügbarer Zeit und verfügbaren Ideen... ;-) Und ihr?
Sonntag, 27. Dezember 2015
Wärme (nicht nur) für den Hals
Lieber Besuch war heute hier: meine Schwester mit ihrem Mann und den beiden Töchtern, die im gleichen Alter sind wie meine drei Jungs. Zusammen mit meinem Vater (dem einzigen noch lebenden Großelternteil) war also die ganze engere Familie versammelt: ein selten gewordenes Ereignis und auch deshalb ganz besonders herzerwärmend.
Noch herzwärmer wurde das Ganze durch den neuesten Familienzuwachs, einen kleinen, knuffigen Labradorwelpen, der vor kurzem bei meiner Nichte eingezogen ist.
High five! :-)
Als Weihnachtsgeschenk für meine Schwester und die beiden Mädels hatte ich mir etwas Praktisches und Schmückendes mit Erinnerungswert ausgedacht: In meinen Stoffvorräten befinden sich viele ausgediente Kleidungsstücke, darunter auch etliche hübsche Nachthemden meiner Mutter (sie schlief sommers wie winters nur in Nachthemden und hatte eine reichliche Auswahl davon). Aus einigen dieser Stoffe nähte ich nun einfache Schlauchschals mit je einer gemusterten und einer einfarbigen Seite.
Meine Schwester hat sich gefreut, und auch die jungen Damen schlangen sich gerne ein Stück von ihrer geliebten Oma um den Hals - ein Dufthauch von Omas Waschmittel weckte Erinnerungen: Die riechen ein bisschen nach Oma!
Samstag, 26. Dezember 2015
Manchmal...
...ja, manchmal werden Wünsche erfüllt, noch bevor sie einem selbst recht bewusst werden. Zum Beispiel so:
Im Advent kam ein Päckchen von einer lieben Blog-Freundin an, mit dem Vermerk: "Bitte erst an Weihnachten öffnen!"
Klar doch!
Auch wenn ich sehr gespannt war, was da wohl drin sein mochte - klappern tat es jedenfalls nicht beim Schütteln... ;-)
An
Heiligabend ist erst mal volles Weihnachtsprogramm: Krippenspiel der
Kinderkirche (ich bin Mit-"Regisseurin"), Chorgesang in einem zweiten
Gottesdienst (da singe ich mit), Abendessen zu Hause, Feiern und
Spielen im Familienkreis, um zehn noch Orgeldienst in der nächtlichen
Christmette in einer schönen alten Kirche. Um elf komme ich heim, ganz erfüllt von Weihnachtsglanz und -klängen, aber auch etwas erschöpft und mit der
Vorfreude auf noch eine ruhige Stunde vor Mitternacht, mit ein paar Weihnachtsgutsle und einer Tasse vom Lieblingstee (leider habe ich vergessen, Nachschub zu besorgen, aber zwei, drei Beutel müssten noch da sein...).
Und dann das:
Mein allerliebster, allerbester Leib- und Seelenwärmertee! Mit einigen lieben Zeilen und in einer Menge, welche uns nicht nur über die Feiertage, sondern auf längere Sicht vor Mangelerscheinungen bewahren wird! Was für eine Weihnachtsüberraschung... und was für ein wundersam weihnachtliches Timing! :-)
Bald duftet er in meiner Tasse -
Aaaahhh.........................
Ganz herzlichen Dank, liebe(s) Pünktchen! Dein Geschenk hätte schwerlich passender sein können! :-)
Euch allen friedliche, heitere Weihnachtstage - und immer eine gute Tasse Tee, wenn ihr sie gerade braucht!
Und dann das:
Tee genug, aber nicht der, den ich jetzt gerade brauche. Den haben meine Jungs in der Zwischenzeit getrunken (es sei ihnen ja gegönnt). Während ich noch überlege, worauf ich denn nun am zweitmeisten Lust hätte, fällt mein Blick auf das noch unausgepackte Päckchen, das ich mir für nach dem Familientrubel aufgehoben hatte. Jetzt habe ich Ruhe dafür. Ich öffne es - und heraus kommt dies:
Bald duftet er in meiner Tasse -
Aaaahhh.........................
Ganz herzlichen Dank, liebe(s) Pünktchen! Dein Geschenk hätte schwerlich passender sein können! :-)
Euch allen friedliche, heitere Weihnachtstage - und immer eine gute Tasse Tee, wenn ihr sie gerade braucht!
Sonntag, 21. Dezember 2014
Sonntagsfreuden
Eine besondere Überraschung kam diese Woche bei mir an: drei gedruckte Karten aus der Werkstatt von Lisa, die "Stroh zu Gold" spinnt und so manches alte, ausgediente Stück zu neuem Ansehen bringt. Hier ist es Hemdenkarton, der nun, anstatt für langweilige Herrenhemden, als Untergrund für herrlich eigenwillige und total unlangweilige Weihnachtssterne dient. Und sie sind wirklich soo vergnüglich anzusehen, diese Sterne, die zu tanzen scheinen, so lebendig wirken sie!
So lebendig, dass ich Lust bekam, mit dieser Sternenform ein wenig zu spielen.
Da gerade eine Schneidefeder in Griffweite lag, holte ich eine Klappkarte und ein Brettchen als Unterlage und fing an, einen Stern ins Papier zu schneiden. Ich wollte nur die Zacken ausschneiden und ein wenig aus dem Papier herausbiegen. Allerdings war die Feder ziemlich stumpf, so dass sie den dünnen Karton nur anritzte. Vor die Lampe gehalten, schien das Licht ganz fein durch die geritzten Linien.
Das gefiel mir, und ich machte weiter mit meiner "Schneidefederkritzelei". Verlor mich im Spiel und vergaß, dass "eigentlich" noch andere Arbeit genug auf mich wartete... und war vollkommen glücklich dabei...
...und wurde so wieder einmal daran erinnert, dass dies schon immer ein Herzenswunsch von mir ist, dem ich meist viel zu wenig Raum gebe: mit Materialien, Farben, Werkzeugen, Techniken herumzubasteln und zu -spielen, Sachen auszuprobieren, zu staunen, was manchmal ganz unerwartet dabei herauskommt - und dabei die Zeit vergessen zu dürfen.
Ich bin sehr zurückhaltend mit guten Vorsätzen für's jeweils Neue Jahr - aber dieser Herzenswunsch steht ganz oben auf der Liste!
(Und diese Ritzmethode muss ich mal mit geeigneterem Papier versuchen, die dicke, strukturierte Edelpostkarte ist natürlich nicht ideal dafür und ließ sich kaum fotografieren.)
Das gefiel mir, und ich machte weiter mit meiner "Schneidefederkritzelei". Verlor mich im Spiel und vergaß, dass "eigentlich" noch andere Arbeit genug auf mich wartete... und war vollkommen glücklich dabei...
Ich bin sehr zurückhaltend mit guten Vorsätzen für's jeweils Neue Jahr - aber dieser Herzenswunsch steht ganz oben auf der Liste!
(Und diese Ritzmethode muss ich mal mit geeigneterem Papier versuchen, die dicke, strukturierte Edelpostkarte ist natürlich nicht ideal dafür und ließ sich kaum fotografieren.)
Donnerstag, 19. Dezember 2013
KipferlKunst :-)
Wir haben Vanillekipferl gebacken, auf Wunsch und unter tatkräftiger Mithilfe des letzten noch zu Hause verbliebenen Filius. Ich bin froh, dass der Jüngste mir noch eine Weile bleibt, denn so ganz alleine und für mich Weihnachtsgutsle backen, daran müsste ich mich erst gewöhnen... und wenn hinterher niemand hoffnungsvoll nach krumm geratenen oder etwas zu dunkel gewordenen Exemplaren sucht (weil man die ja niemandem anbieten kann und sie deshalb schnell wegessen muss) - da würde mir schon was fehlen!
Die perfekt geformten sind übrigens sein Werk, meine sind etwas schlampiger und mehr auf die Schnelle genudelt (dafür habe ich aber in der gleichen Zeit auch doppelt so viele geschafft).
Und am Ende kommt dann noch sowas dabei raus: "Back - Art" :-)
Dienstag, 26. März 2013
memories: Der Adventsbriefkasten
...auch der Blick in den Garten stimmt eher weihnachtlich (und das nicht nur wegen der Sternchen, die immer noch da hängen). Und den ganzen Vormittag rieselt weiter leise der Schnee...
Ich hab's probiert: Mir vorzustellen, es sei kurz vor Weihnachten, und die langersehnte weiße Pracht falle nun endlich vom Himmel, zur Freude der Kinder und anderer Winterfreunde.
Leider klappt es nicht. Die innere Uhr lässt sich nicht zurückdrehen. Sie sagt eigensinnig: Schluss damit! Will Frühling! Will Wärme und Blumen!
Das spätwinterliche Wetter ist aber immerhin ein passender Anlass für weihnachtliche memories. Und so zeige ich euch heute eine adventliche Einrichtung, die der jüngste Sohnemann und ich einst zusammen "erfunden" haben und die in keinem Advent fehlen durfte: unser Adventsbriefkasten.
Er besteht aus einer großen Schuhschachtel mit Klappdeckel, die innen und außen mit buntem Geschenkpapier beklebt wurde. Einen Schlitz reingeschnitten, Laschen zum Aufhängen angeklebt, lustige Viecher, Schneemänner und Sterne drauf, fertig ist der Briefkasten.
Er wird mit der Unterseite zur Wand hin befestigt, so dass der Deckel nach vorne hochgeklappt werden kann. Dann ist er bereit für eingeworfene Briefchen und Nachrichten von Kinder- oder Elternseite ("Heute gehen wir auf den Weihnachtsmarkt!" - "Backen wir heute mittag Weihnachtsgutsle?" - "Schau mal unter dein Kopfkissen!" u.s.w.) sowie für größere, nicht schlitzkompatible Überraschungen wie Zimtsterne oder kleine Basteleien.
Hier ist er nur zur Ansicht aufgestellt und nicht an die Wand gehängt - denn es ist eben nicht Advent, sondern März. Aber ganz, ganz leise schleicht sich nun doch so ein Weihnachtserinnerungsgefühl in mein Herz... christmas memories...!
memories - von Zeit zu Zeit ein Blick in die Schatzkiste meiner Erinnerungen aus den letzten gut zwanzig Jahren. Wobei meine Kinder, so wie sie damals waren, natürlich die Hauptrolle spielen...Wenn ihr Lust bekommt - macht doch auch mal den Deckel von euren Schatzkisten auf und zeigt etwas von euren memories!
Dienstag, 25. Dezember 2012
Besternt
"Da die Weisen den Stern sahen, wurden sie hocherfreut
und gingen in das Haus..." (Matth. 2,10)
Weise Stern - Spiele
Da das Kind
die Weisen sah,
wurde es hocherfreut,
lachte
und gab ihnen
in ihre leergeschenkten Hände
den Stern - ein Stück Himmel.
Da der Stern
die Weisen ankommen sah,
schweifte er ab,
froh, dass sein Auftrag
so glücklich vollendet war.
Seitdem sucht er
nach neuen Weisen.
Da die Weisen
das Kind sahen,
gingen sie in das Haus
und hängten dort
den Stern auf.
Jetzt ist es im Haus
immer sternenklar.
Da das Kind
durch die Dachsparren
den Stern sah,
sagte es:
welch ein Haus!
Die Weisen
können kommen.
Da der Stern
das Kind sah,
fing er an zu funkeln
und zu schweifen,
bis auch die Unweisesten
den Weg in das Haus fanden.
Da die Weisen
das Haus sahen,
das noch unbekannte Ziel,
gingen sie erst hinein,
als sie den Stern darüber erblickten.
So fanden sie ihr Kind.
Da das Kind
das arme Haus sah,
in dem es
zur Welt gekommen war,
hieß es den Stern
darüber stehen.
Seitdem kann man hier wohnen.
Da der Stern
das Haus sah,
blieb er darüber stehen,
bis die Weisen der Welt sahen,
wo die wahre
Weisheit wohnt.
Da die Weisen
den Stern sahen,
suchten sie
das Kind
und siehe,
das Bettelbaby
wurde ihr Star.
Am Ende war alles
wieder wie zuvor:
leer der Himmel,
dunkel das Haus,
weit die Wege.
Aber in meinem Innern
blieb ich besternt.
(G.R.)
Sonntag, 2. Dezember 2012
Sonntagsfreuden
Eine freudige Überraschung diese Woche: dank eines ausgefallenen Seminars am Wochenende konnte unser eben zwanzig Jahre alt gewordener Student für vier Tage heimkommen :-), seinen Geburtstag im Kreise der Familie nachfeiern :-)) und heute mit zum Weihnachtsmarkt gehen :-)))!
Und ich hatte sie endlich wieder einmal...
...alle drei...
...beisammen! Schön war's...!
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