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Sonntag, 17. Dezember 2017

siebzehn

Auf der Suche nach einer Jazz-Version von "Joy to the world" (die ich fand, gefielen mir aber alle nicht so) stolperte ich über das hier: (klick) und war baff - ich wusste nicht, dass man dieses Orgelstück auf einer Konzertharfe spielen kann, so virtuos und ausdrucksvoll! Es ist nicht gerade ein "weihnachtliches" Stück, aber wir haben ja erst Advent, und da viele Adventslieder in d-moll stehen, passt es vielleicht doch ganz gut in die Zeit... Macht euch eine Tasse Tee dazu, es geht fast zehn Minuten.  :-)

 

Samstag, 16. Dezember 2017

sechzehn



Gesungen, geprobt, gespielt und alles mögliche geübt...  unter anderem für einen Schul-Weihnachtsgottesdienst nächste Woche: die Pfarrerin meinte, Achtklässler muss man erst mal ein bisschen zum Aufhorchen bringen, also bringt sie ihr Tenorsaxophon mit und wir spielen "Jazzy Christmas" - Lieder  :-) Das macht total Spaß!
Der PC musste bis abends warten und morgen werde ich auch kaum dazu kommen, hier was Geistreiches zu schreiben, deshalb programmiere ich gleich noch ein bisschen Musik vor...
In der Tasse auf dem Klavier ist übrigens der heutige Adventskalender-Tee: "Kirsche-Marzipan" von Steffi - ein Teetraum! 

Mittwoch, 1. November 2017

Ver(k)rückt


Wie gut es einem normalerweise geht, merkt man ja oft erst, wenn irgendein Körperteil auf einmal nicht mehr so selbstverständlich und unauffällig funktioniert, wie man das gewohnt ist. Verglichen mit manchen Gleichaltrigen bin ich in Sachen Gesundheit vom Leben ziemlich verwöhnt worden, und dafür bin ich sehr dankbar. Wenn jetzt solche Dinge wie erhöhter Blutdruck (erblich bedingt) oder empfindlicher werdende Augen mich daran erinnern, dass ich eben doch "kein heurig's Häsle" mehr bin, dann sind das Sachen, mit denen man dank der heutigen medizinischen Möglichkeiten ganz gut zurechtkommen kann. Und manches, was mich in jüngeren Jahren geplagt hat - wie z.B. Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden - hat sich wunderbarerweise mit dem Älterwerden "ausgewachsen" und macht mir überhaupt keine Probleme mehr.
Dafür zwackt es seit drei Tagen ziemlich heftig am Knie, am rechten. 
Am Sonntagmorgen saß ich noch munter auf der Orgelbank, beim Heimkommen fühlte sich das Knie schon irgendwie komisch an, und als ich vom Mittagessen aufstehen wollte, tat es übel weh und war, wie sich zeigte, dick geschwollen. Mir war sofort klar, dass sich hier die Meniskusbeschwerden von vor einem Jahr wieder meldeten - damals war es nicht so schlimm gewesen und von selber wieder "gut" geworden, so dass ich den verordneten MRT-Termin abgesagt hatte. Vermutlich die falsche Entscheidung, denke ich jetzt.
Jedenfalls standen am Sonntag noch zwei weitere Orgeldienste an, nachmittags bei einem ungarischen Gottesdienst und abends bei einem kleinen Konzert zusammen mit einer Alphorngruppe (ja, echt!) - wie sollte ich nur überhaupt auf die Empore klettern, vom Pedalspiel ganz zu schweigen? 
Aber wie gut, wenn man einen (tier)medizinisch versierten Sohn zuhause - und der auch noch das richtige Zeug zur Hand - hat: Heparin-Gel für Pferde(!)beine aufs Mamabein geschmiert, Bandage drumherum, Omas alte Krücke vom Dachboden geholt, der ungeschickten Mama die motorisch richtige Handhabung beigebracht: am Nachmittag musste ich mich zwar noch mehr oder weniger auf die Orgelbank tragen lassen, aber bis zum Abend konnte ich schon selber die Treppe raufkrücken und sogar ein Stück mit ganz wenig Pedal spielen, ein anderes musste ich weglassen, der Rest war zum Glück auch ohne Füße spielbar. 
Mit einer Kombination aus Pferdesalbe tagsüber und Retterspitzwickeln über Nacht ging es dann die letzten beiden Tage so ordentlich, dass ich auch die Proben für ein Chorkonzert samt Aufführung gestern mitmachen konnte (die Uraufführung eines Auftragswerkes für die Reformationsfeier in unserer Stadt, ein wunderschönes "Ökumenisches Magnificat" des britischen Komponisten Peter Bannister). Darüber war ich sehr glücklich, denn wir hatten viel dafür geprobt und ich wäre wirklich traurig gewesen, wenn ich nicht hätte mitsingen können.
Heute allerdings geht nicht mehr viel, ohne Bandage kann ich nicht auftreten, mit auch kaum, und so sitze ich auf dem Sofa und schreibe endlich mal wieder einen Blogpost, ein angefangener Strickstrumpf harrt der Vollendung, und Bücher gibt es ja auch genug.
Und morgen melde ich mich zum MRT an. Diesmal ganz sicher.



(Die Sonne ist rausgekommen, während ich schrieb... ach ja, und der Hund ginge jetzt sicher genauso gern raus wie ich...)


Freitag, 26. Februar 2016

Pause (vorbei) :-)

"Pause": ja, das wäre eigentlich mein Blogpost vom 10. Februar gewesen:

Die nächsten Tage werde ich offline und mit ganz anderen Dingen beschäftigt sein als Wäsche waschen, Essen kochen oder auch am Laptop sitzen. Stattdessen: nette Leute treffen, interessante Vorträge hören, musikalisch-kreative Workshops besuchen und viiiel singen!
Wo?                     Hier:





Vielleicht erkennt die eine oder andere meiner Leserinnen den Kirchturm und das schöne alte Gemäuer (ich denke schon...), allen anderen verrate ich es, wenn ich zurück bin, samt ein paar weiteren Bildern dieses romantisch gelegenen Städtchens - so denn das Wetter einer Fototour günstig ist.

Ja, das schrieb ich, und dann habe ich vergessen, nach dem Planen der Veröffentlichungszeit auch auf "veröffentlichen" draufzuklicken.
Die nächsten Tage war ich dann mal weg. Hin und weg, könnte man sagen, denn die Tagung des Verbandes Evang. Kirchenmusik in Württemberg mit dem Motto "Guckt mal übern Tellerrand" war echt spannend: Ich habe etwas über das neue Studienfach "Musikdesign" an meiner alten Hochschule gelernt, in das Projekt "playingarts" reingeschnuppert und sehr viel mitgenommen aus den praktischen Einheiten zum Thema "Offenes Singen" mit einem inspirierenden Chorleiter, der bei "Europa cantat" und anderen Chorfestivals Tausende von Teilnehmern souverän und mit viel Humor zum gemeinsamen Singen von Liedern und Songs aus aller Welt anleitet (z.B. hier zu hören).

Wieder zu Hause, gab's eine Menge Termine, einen Schnupfen mit Nebenhöhlenentzündung und einen Besuch vom großen Sohn - von allem etwas sozusagen, aber nichts, was sich hier im Blog besonders interessant ausgenommen hätte.
Außerdem hatte ich keine Lust. Zum Bloggen. Das kommt vor!
Sie kommt dann aber auch wieder zurück, die Lust. Zum Glück! Und deshalb gibts heute ein paar nachträgliche Bilder (nicht viele und nicht besonders gute, denn das Wetter war grau und kalt und die Zeit zwischen all den Angeboten knapp) und ein paar Worte über einen Ort, an dem ich, wenn ich die Gelegenheit habe, immer wieder gerne ein paar Tage verbringe.





                    
Die Amanduskirche - hier einmal bei Tag und einmal bei Nacht - bildet zusammen mit dem "Stift Urach" ein schönes historisches Ensemble in diesem mittelalterlichen Städtchen Bad Urach am Fuße der Schwäbischen Alb. Das Stift wurde im 15. Jahrhundert von Graf Eberhard V. - dem (zumindest im Schwabenland) berühmten Grafen Eberhard im Bart - als Kloster gegründet. In der Reformationszeit wurden hier die ersten Bibeln in slowenischer und kroatischer Sprache gedruckt, später war in den Gebäuden ein evangelisch-theologisches Seminar untergebracht, und seit 1980 ist das Stift ein Einkehrhaus der württembergischen evang. Landeskirche.
 

Der Blick vom Marktplatz vorbei am Turm der Amanduskirche hinauf zur Ruine Hohenurach (rechts vom Turm, wenn man genau hinschaut) verlockt zum Wandern auf die Albhöhen hinauf, das Wetter war, wie gesagt, nicht verlockend.






Hier sieht man, dass auch das romantischste Städtchen heutzutage von so manchen unromantischen Lokalitäten umgeben ist...



 Beim Blick aus den Fenstern des Stifts sieht man davon aber nichts.


Ja, und jetzt geht das ganz normale Leben weiter, vielleicht um ein, zwei Ideen reicher, was man doch vielleicht auch selber mal probieren könnte - so ganz im Kleinen und mit den eigenen bescheidenen Möglichkeiten, denn das ist etwas, was ich schon immer gerne mache: Leute zum Singen zu "verführen", sie zu ermutigen und ihnen Freude an der eigenen Stimme und an den vielen schönen Liedern zu vermitteln, sei es nun ein Kirchenchor oder eine Geburtstagsgesellschaft, eine Kindergruppe oder eine sonntagmorgendlich noch etwas verschlafene Gemeinde, die erstaunt merkt, dass sie auf einmal einen dreistimmigen Kanon singt... Aha-Erlebnisse, die mir viel Freude machen. Und ein bisschen Bock auf mehr...








 

Freitag, 17. April 2015

Nachklang

Ich durfte gestern abend einen jüdischen Kantor bei einem Abend über hebräischen Psalmengesang am Klavier begleiten und bin noch ganz erfüllt von der ausdrucksvollen Musik mit ihren jahrhunderte- oder gar jahrtausendealten Texten und ihren oft schwermütig anmutenden, dann aber auch wieder überschäumend fröhlichen, tänzerischen Melodien. Mir war diese Art Musik, abgesehen von einigen jiddischen Liedern, weitgehend unbekannt, und doch hatte ich beim Üben manchmal das Gefühl, als sei sie mir längst vertraut und nur für eine Weile in Vergessenheit geraten.
Ein Stück aus dem Programm habe ich im Netz gefunden, eines von denen, die mir noch eine ganze Zeit lang im Kopf herumgehen werden: 

"Avinu Malkeinu" - "Unser Vater, unser König"

Ein wunderbarer Nachklang, eine gute Begleitung für diesen Tag und für viele.
"Shalom" euch allen, und "Lehitraot"!

Sonntag, 31. März 2013

Ostersonntagsfreude



Draußen: weiße Ostern.



Drinnen: Der Einzug in die dunkle Kirche am frühen Morgen. 
Das warme Licht der Osterkerzen.  
Und die Osterlieder - uralt, ewig jung und vor lauter Osterfreude geradezu überschäumend:  Christ lag in Todes Banden...!

Mittwoch, 13. März 2013

Begleitmusik


Die letzten vier Tage: eher Allegro als Andante.
Erst ein schöner, aber auch anstrengender Chorsamstag mit über zweihundert SängerInnen, an dem ich mit meinem Chor teilnahm. 
Darauf ein Sonntag, der ganz anders geplant war, als er dann ablief. Ich kann hier nicht ausführlich darüber schreiben - aber stellt euch vor, jemand soll feierlich in den Ruhestand verabschiedet werden mit Blumen, Reden, Kollegen, Ehrengästen und jeder Menge sonstiger Leute, und dieser Jemand ist dann aufgrund äußerst kurzfristig eintretender akuter gesundheitlicher Probleme bei seiner eigenen Verabschiedung einfach nicht dabei, sondern verabschiedet sich per Rettungswagen ins Krankenhaus... es folgen hektische Telefonate, was nun zu tun sei... stellt euch aber außerdem drei große Söhne vor, die ohne viel zu fragen Essen kochen, Gäste versorgen, Getränkekisten schleppen, Fragen beantworten... und Festgäste, welche die unvorhersehbare Situation mit Anteilnahme, Gelassenheit und - nachdem klar ist, dass die gesundheitlichen Probleme der abwesenden Hauptperson zwar sehr unangenehmer, aber nicht wirklich ernster Art sind - mit Humor in einen Nachmittag voll guter Begegnungen verwandeln... stellt euch Blumensträuße und Geschenkkörbe vor, die überall im Weg stehen, und eine Menge übriggebliebene Häppchen, die dann abends, als Ruhe eingekehrt war, zusammen mit den ungarischen Freunden aufgegessen wurden, dazu ein vom Sohn aufgebrühter wunderbarer Espresso... ja, dann wisst ihr so in etwa, wie mein Sonntag war. 
Am Montag Besichtigungs- und Einkaufsprogramm mit den Gästen - schön, aber leider nasskalt, weshalb ich jetzt auch zu den Erkältungsopfern gehöre.
Gestern dann viel Telefoniererei (alle wollen schließlich wissen, wie es dem Patienten geht - danke, zum Glück schon viel besser!) sowie ein paar halbherzige Aufräumversuche, die irgendwann zugunsten eines Mittagsschlafes aufgegeben werden.
Und die ganze Zeit klingt immer wieder eine Melodie in meinem inneren Ohr nach, ein Chorlied, am Samstag gesungen und nun mein Begleiter durch das Auf und Ab dieser Tage, und wohl auch noch eine Weile länger: John Rutter, The Lord bless you and keep you:



The Lord bless you all!

Dienstag, 27. November 2012

"Abrahams Kinder"



Die Ankündigung dieses Konzertes  ist mir sofort ins Auge gesprungen, nicht nur wegen des schönen Logos mit dem Baum aus vielen Händen, oder weil ich Chormusik, jiddische Lieder und Weltmusik liebe. Dass es mich "elektrisiert" hat, hing damit zusammen, dass ich wenige Wochen zuvor (ohne von diesem Chorprojekt zu wissen) ein bisschen in Zukunftsphantasien herumschweifte und mir der Gedanke kam, dass ich nach jahrzehntelanger Kirchenchorarbeit Lust hätte, auch über die Grenzen meiner kirchlichen Heimat hinaus Menschen verschiedener kultureller und religiöser Prägung (oder auch solche ohne bestimmte Prägung) singend und musizierend zusammenzubringen.Und zwar mit einer doppelten Perspektive: einerseits die eigenen Ausdrucksformen und die der Anderen nebeneinander zu stellen, kennenzulernen und wertzuschätzen. Darüberhinaus aber auch nach Gemeinsamem, Verbindendem zu schauen: welche spirituellen Inhalte und Formen berühren uns alle gleichermaßen? Welche Worte können alle mitsprechen, welche Lieder können alle mitsingen? Wie können wir in uns fremden Vorstellungen und Bildern dieselben Grundthemen entdecken, die auch uns beschäftigen? Werden aus zunächst ungewohnten Klängen, wenn wir uns auf sie einlassen, Töne, die unsere inneren "Saiten" ebenso zum Mitschwingen bringen wie die vertraute musikalische Sprache? In die wir vielleicht alle tastend, probierend, aber mit Freude und in aller Freiheit einstimmen können?
Und so ein Chor müsste natürlich nicht aus weltmusikalischen "Profis" bestehen, sondern aus ganz normalen Leuten, wie man sie in jedem Kirchenchor oder Gesangverein oder wo immer zusammen gesungen wird, findet - allerdings solche mit Neugier auf Unbekanntes und mit Lust auf neue Erfahrungen.
Wie das gehen könnte? Keine Ahnung - es müssten sich Mitgestalter finden, es müsste einen intensiven Austausch geben, bevor so etwas Gestalt annehmen könnte. Zukunftsmusik im Moment. Aber der Umzug in die Stadt kommt, und vielleicht tut sich irgendwann einmal etwas auf...?


Und da war nun dieses Konzert. Vorausgegangen war ein mehrmonatiges Chorprojekt an drei Grundschulen unter dem Motto "Jedem Kind seine Stimme". Das war natürlich schon ganz von allein ein buntgemischter Chor: deutsche, türkische und sonstige Kinder, katholische, evangelische, muslimische, sicher auch welche aus nicht oder noch anders religiösen Elternhäusern..., alle mit Hingabe und Begeisterung dabei, jiddische, türkische und christliche Lieder mit lebhaften Bewegungen vorzutragen. 
Außerdem war eine  sehr gute Weltmusik-Gruppe da, eine Klezmer-Band (ich liebe Klezmer und die wunderbar traurigen, fröhlichen und manchmal auch trotzigen jiddischen Lieder), und ein türkischer Junge trug mit großer innerer Sammlung und sehr ausdrucksvoll zwei Koransuren als Rezitation vor (so wie sie auch von den Muezzin gesungen werden).
Das Ganze war ausdrücklich ein Konzert zum Totensonntag/Ewigkeitssonntag, die Texte hatten alle etwas mit Leben und Tod, Ewigkeit und Liebe zu tun. Folgerichtig wurde an diesem Abend auch ein Requiem eines zeitgenössischen englischen Komponisten (John Rutter) aufgeführt, bei dem ein einheimischer Chor und eine Kantorei aus der thüringischen Partnergemeinde mitwirkten. Und obwohl das nun zwar gut hörbare, "postmoderne" Musik war, aber eben doch nicht gerade das, was Grundschulkinder normalerweise anhören (zumal die Texte lateinisch und englisch waren), gab es keinerlei Unruhe in den Kinderreihen. Sie saßen nicht immer still, waren ganz locker, aber leise. Und sie hörten wirklich zu, ebenso wie die Familien der muslimischen Kinder und die der deutschen, von denen sicher auch viele noch nie in einem klassischen oder Kirchenkonzert gewesen waren (zwischen den Sätzen wurde begeistert geklatscht...).
Eine der vielen kleinen, wunderbaren Ideen dieses Abends war, dass zwischen den Stücken einzelne Kinder ans Mikrophon kamen und ihre Antworten auf die Frage "Was fällt euch zu dem Wort "Ewigkeit" ein?" formulierten - eindeutig unzensiert: "Ich wünsche mir ewige Liebe!" - "Mohammed ist ein Prophet für die Ewigkeit!" - "Bis zu den Ferien dauert es ja noch eine Eeewigkeit!!" - und ein kleiner Kluger: "Kein Anfang... und kein Ende... das ist eigentlich unvorstellbar...".



Das Konzert hatte allerdings dann doch irgendwann ein Ende - auch wenn ich gut noch länger hätte zuhören können. Und es war lustig, wie die Kinder (die natürlich überhaupt nicht müde waren) herumquirlten und hier und da noch etwas von den eben gesungenen Melodien vor sich hinsummten, während die Eltern versuchten, sie in ihre Jacken zu stecken und auf den Heimweg zu lotsen.
Ich denke, die Kinder werden dieses Erlebnis und die Zeit der Vorbereitung nicht so leicht vergessen. Wie gut wäre es, wenn alle Kinder solche Erfahrungen machen dürften... Und ich habe großen Respekt vor allen - seien es Lehrer oder Übungsleiter oder ehrenamtliche Helfer -, die viel Zeit, Sorgfalt und Energie aufbringen, um Kindern solch kostbare Erlebnisse zu ermöglichen.


Sonntag, 25. November 2012

Sonntagsfreude

Sie kommt heute sehr spät, meine Sonntagsfreude, da dieses besondere Konzert erst abends stattfand. Und etwas ganz Besonderes war es wirklich, ich werde morgen noch ein wenig mehr darüber schreiben. Für heute nur das Titelblatt vom Programmheft:


Ein wunderbares Projekt und eine wirkliche Ewigkeitssonntags-Freude! 
(Und es hieß nicht nur "Abrahams Kinder", es haben auch tatsächlich viele Kinder mitgemacht).

(Mehr zu den Sonntagsfreuden bei maria )

Freitag, 28. September 2012

Reisesegen

Fünf Tage verreisen - wie schön!
Die ersten drei Tage mit einer Gruppe von Frauen (uns verbindet ein gemeinsames Ehrenamt) nach Erfurt. Da war ich noch nie, das wird interessant werden. Dann noch zwei Tage zum großen Sohn.
Ich freue mich sehr drauf, aber wie vor jeder Reise ist da auch diese kleine Bangigkeit: wird alles gutgehen? Werden wir uns wohlbehalten wiedersehen? Keine große Sache, nur das Bewusstsein, dass nichts selbstverständlich ist. Das trage ich mit mir herum, seit ich denken kann. Und ich glaube, ich will es auch gar nicht loswerden. Es gehört zu mir, es ist auch ein Stück Mutter- und Großmutter-Erbe. Es lässt mich spüren, wie kostbar das Zusammenleben ist.
Und wie als Antwort auf meine Gedanken finde ich eben bei auf einander zu eine Motette von Mendelssohn, die mich nun als musikalischer "Reisesegen" begleiten wird. Danke, Gabriela (deine Sorgen sind größer als meine...)! Auch dir, und euch allen, gesegnete Wege!