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Montag, 14. Januar 2019
Lichtblick
Ein ganz banales Thema: das Wetter... und ein ganz und gar unspektakuläres Foto: der Januarhimmel vor meinem Fenster heute vormittag um kurz nach elf.
Mich hat das plötzliche Blau nach so vielen wolkenverhangenen Tagen (Wochen?) derart elektrisiert, dass ich die Kamera holen und es fotografieren musste. Nach kaum zehn Minuten hatte sich das Wolkenloch auch schon wieder zugezogen und dem vertrauten grauen Winterdämmerlicht Platz gemacht. Gegen das ich ja auch gar nichts einzuwenden hätte, wenn - ja, wenn ein bisschen Schnee dabei wäre. Nicht solche Massen wie weiter südlich, aber wenigstens ein paar Zentimeter sauberes, flockiges Weiß, um den allgegenwärtigen nassen Matsch zu verdecken (ach, wie schön ließe es sich mit dem Hund da spazieren...!). Geregnet hat es ständig, aber es ist halt zu warm.
Nun ja, man muss es nehmen, wie es kommt. Hier zu wenig, dort zu viel. Es sind ja noch ein paar Wochen hin bis zum Frühling, vielleicht bekommen wir auch noch eine kleine Dosis Winterweiß ab.
Die Kletterhortensie steht jedenfalls schon in den Startlöchern für wärmere und sonnigere Tage und streckt ihre Zweige mit den dicken grünen Knospen wie Antennen Richtung Frühling aus...
Freitag, 9. März 2018
Tauwetter
Es wird Zeit - Zeit für den Frühling und Zeit, dass ich mich hier zurückmelde. Die - wieder mal - lange Pause lag nicht nur an Unlust meinerseits, sondern u.a. auch daran, dass ich sehr viel am PC arbeiten musste (Layout, Korrekturlesen) und meine Augen das gar nicht mehr so gut vertragen, so dass ich auf Bildschirmgucken "nur so zum Spaß" weitgehend verzichtet habe.
Die Fotos hier sind deshalb auch schon fast zwei Wochen alt. Es war ein schöner Tag, aber wegen des verhangenen Himmels hab ich mich erstmal gewohnheitsmäßig warm angezogen. Die Handschuhe brauchte ich allerdings gar nicht, und auch der Winteranorak wanderte in den Fahrradkorb, sobald die Sonne herauskam, die Strickjacke war völlig ausreichend.
Es war genau der richtige Tag, um am Neckar-Altwasser beim Horkheimer Wehr zu beobachten, wie das Eis der letzten Winterwoche dem warmen Frühlingswind weichen musste. Und in einer momentan leeren Schleusenkammer erzeugten dicke Eisreste im Gegenlicht eine interessante grafische Wirkung.
Nach diesem Nicht-richtig-Winter kann ich es jetzt kaum erwarten, dass es richtig warm wird: noch gute sechs Wochen, dann erwacht auch das Freibad aus dem Winterschlaf. Und wenn es an dem Tag nicht gerade hagelt oder stürmt, dann wird man mich dort finden - bibbernd vielleicht, aber GLÜCKLICH!! :)
Leider hatte ich nur das Smartphone dabei, man merkt den Unterschied zur Kamera doch ziemlich...
Montag, 5. Februar 2018
Montagsfreuden :)
...die Erste: Ein Hauch von Schnee und blauer Himmel dazu...
...die Zweite: Das vom Sohn servierte Mittagessen, das ein Augen- und Gaumenschmaus sondergleichen und einfach "Soulfood" pur war!
Da ich nämlich trotz des schönen und lange vermissten sonnigen Winterwetters (oder vielleicht gerade deshalb) total müde und lustlos war und mich dennoch mit Steuererklärungs-Hickhack und Telefonaten mit Ämtern herumschlagen musste, übernahm der Filius und schnippelte, was das Zeug hielt: Paprika, Tomaten, Zucchini, gelbe und rote Rüben, Süßkartoffeln, Zwiebeln, Knofel, dazu Feta und Rosmarinzweige, alles gut geölt und gewürzt und eine Stunde im Ofen geröstet. Ich muss (nicht ohne Mutterstolz) gestehen, dass sein Ofengemüse um Klassen besser geriet als das, was ich sonst mache. Er schneidet das Gemüse in kleinere Stücke, packt mehr davon übereinander und schiebt das Ganze weiter unten in den Ofen - das ist wohl der Grund für das perfekte Ergebnis. Und natürlich das feine Händchen für die Gewürze, bei denen er gerne aus dem Vollen schöpft.
"Lass deine Nahrung deine Medizin sein...", hat Hippokrates gesagt. Das hier war heute für mich sicher die allerbeste Medizin!
Dienstag, 12. Dezember 2017
zwölf
Am Samstag vom Sohn "entdeckt". Es schien hungrig zu sein... Dreißig Minuten später war es selbst vom nassen Eis verschluckt. :)
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Freitag, 1. Dezember 2017
Dezembertage: eins
Mein ganz persönlicher Foto-Blog-Adventskalender beginnt hier und heute: Ein Bild jeden Tag, ein bisschen Text dazu (und manchmal sicher auch etwas mehr).
Damit endlich wieder ein bisschen Zug in meine Bloggerei kommt, auch ohne allzu viel kostbare Adventszeit am PC zu verbringen - und weil ich, nach manchen Anfechtungen bzgl. "weitermachen oder aufhören", feststelle, dass ich einfach sehr viel Freude an meinem Blogtagebuch habe und immer wieder froh bin, hier in den vergangenen Jahren doch einiges festgehalten zu haben, an das ich mich gerne erinnere und das ich in seiner Alltäglichkeit sonst wohl nicht extra in Wort und Bild verewigt hätte (ganz zu schweigen von den schönen Kontakten, die dadurch geknüpft wurden und werden).
Pünktlich zum 1. Dezember: Himmlischer Puderzucker in unserer nicht sehr schneeverwöhnten Gegend. Ein Hauch von Winterstimmung, auch wenn es morgen wohl wieder regnen wird...
Damit endlich wieder ein bisschen Zug in meine Bloggerei kommt, auch ohne allzu viel kostbare Adventszeit am PC zu verbringen - und weil ich, nach manchen Anfechtungen bzgl. "weitermachen oder aufhören", feststelle, dass ich einfach sehr viel Freude an meinem Blogtagebuch habe und immer wieder froh bin, hier in den vergangenen Jahren doch einiges festgehalten zu haben, an das ich mich gerne erinnere und das ich in seiner Alltäglichkeit sonst wohl nicht extra in Wort und Bild verewigt hätte (ganz zu schweigen von den schönen Kontakten, die dadurch geknüpft wurden und werden).
Pünktlich zum 1. Dezember: Himmlischer Puderzucker in unserer nicht sehr schneeverwöhnten Gegend. Ein Hauch von Winterstimmung, auch wenn es morgen wohl wieder regnen wird...
Donnerstag, 2. Februar 2017
Nachgereicht: Auszeit
Eben fiel mir auf, dass ein schöner und überaus wohltuender Kurzurlaub am Ende des letzten Jahres hier ganz außen vor geblieben ist - Schnee von gestern sollte in einem Blog ja nicht unbedingt aufgewärmt werden, aber ein paar Bilder möchte ich doch nachreichen. Und die langen Baumschatten, die mich beim Wandern so faszinierten, sind eh zeitlos schön anzuschauen...
Bei Regen und Matschwetter waren wir zwei Tage nach Weihnachten nach Oberstdorf gefahren, wo diesmal unser jährliches Familientreffen stattfand. In einer eher kleinen Bauernhofküche ging es zu vierzehnt - darunter zwei lebhafte Kleinkinder - seeehr gemütlich zu... gefroren hat jedenfalls keiner. ;-) Dafür gabs draußen genug Auslauf, zumal in der Nacht nach dem verregneten ersten Abend ein Hochdruckgebiet samt Temperatursturz für sonnige Aussichten sorgte.
Richtigen Schnee gabs nur in höheren (und sehr überfüllten) Lagen, weshalb mehr zu Fuß als auf Skiern gelaufen wurde. Bei einem längeren Spaziergang zauberte die tiefstehende Sonne fantastisch verschlungene Schattenmuster aufs wintertrockene Gras, die meine Augen magisch anzogen:
Während andere Richtung Himmel schauten (was es da wohl zu sehen gab?)...
...richtete ich meine Blicke eher nach unten.
Nur drei Tage, aber mir erschienen sie doppelt so lang wie drei Tage zuhause im Alltag. Erholung pur, in der Nähe und ohne viel Gepäck (und ohne vorher den Kühlschrank leeren, die Post abbestellen und jemanden ums Blumengießen bitten zu müssen): solche Dreitage-Urlaube sollte man viel öfter machen!
Sonntag, 22. Januar 2017
Sonntagsfreude
- Den Geburtstag des Eheliebsten am Wochenende feiern...
- Zwei von "unseren" und zwei von "seinen" (aber auch von mir sehr geliebten)
Kindern samt Anhang dabeizuhaben...
- Eine wunderbare Wetterkombination aus Eiseskälte, etwas Schnee und
strahlend blauem Himmel...
- Ein dick zugefrorener Gartenteich und fröhliche Zwillinge, die außer Rand und
Band darauf herumtoben...
- Gutes Essen und lange Spieleabende...
- Das warme, gute Gefühl, ein Teil dieses lebendigen, wachsenden, sich in
steter Veränderung befindlichen und doch so verlässlichen Familien-Netzwerks
zu sein, für das ich dem Leben so unendlich dankbar bin (ich habe spät
geheiratet, es hätte auch ganz anders kommen können): meine
Sonntagsfreude für heute!
Habt eine gute Woche (schon wieder die letzte im Januar...)!
Am Sonntag
einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die
ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung
schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind :)
Verlinkt bei Rita, die jetzt die Sonntagsfreuden sammelt.
Sonntag, 1. Januar 2017
Sonntagsfreude: Tag 1
Der
erste Tag eines neuen Jahres ist - ja, eigentlich gar nichts Besonderes.
Die Zeit läuft natürlicherweise auch ungezählt immer weiter, ein Tag folgt dem andern, eine Jahreszeit
der anderen, alles geht sachte ineinander über, es gibt keine scharfen
Trennungen, keine sekundengenauen Wechsel. Auf so etwas wie Silvester
und Neujahr - gar noch mit einer Schaltsekunde dazwischen - können nur
wir Menschen kommen. Erste und letzte Tage, "alte" und "neue" Jahre und die Illusion, an einem festgelegten Tag beginne etwas ganz Neues - das sind, jedenfalls in dieser Präzision, menschliche Erfindungen, wenn auch aus der Beobachtung der Natur entstanden.
Aber
in diesem Falle bin ich ganz einverstanden mit solcher "künstlichen"
Zeiteinteilung. Ich mag Neujahr, ich mag dieses Gefühl eines neuen
Anfangs, eines "unverbrauchten", noch nicht "angeknabberten" Stücks
Lebenszeit. Es weckt bei mir die Vorstellung von einem frischgebackenen
Laib Brot, von dem man bedächtig und dankbar die erste Scheibe
abschneidet und verspeist und sich dabei auf all die weiteren, die man
nach und nach genießen wird, freut.
Ja,
jede Scheibe Brot, jeden Tag so bewusst wie möglich zu erleben, das
ist sicher ein guter Vorsatz, auch wenn es nicht immer gelingen mag.
Deshalb
habe ich mir die schöne Idee von Pünktchen zu eigen gemacht und für das
vor uns liegende Jahr ein Marmeladenglas zum "Glücksmomente-Sammler" befördert. Der erste Zettel liegt schon drin und wird mich am Ende des
Jahres an den schönen Spaziergang erinnern, den ich heute nachmittag ganz alleine
mit dem Hund unternommen habe. Während unten das Neckartal im grauen
Nebel lag, schien oben auf der Höhe die Sonne vom blauen Himmel, brachte
den dicken Rauhreif auf Bäumen, Sträuchern und Zäunen zum Glitzern und
den ersten Tag des Jahres ganz wintermärchenhaft zum Leuchten.
Das letztjährige dürre Gras hatte sich in eine Spitzenstola gehüllt...
...das Sternmoos sich mit Eiskristallsternchen geschmückt...
...und je wilder das Waldrebengeschlinge, desto prächtiger war die Wirkung!
Und auch all die menschengemachten Dinge bekamen durch den Frost einen ganz besonderen Charme.
Gefühlt hat der Winter ja eben erst angefangen, aber solche Eisblumenblätter tragen für mich auch schon einen Funken Frühlingsahnung in sich - sie schlafen ja bloß, die Blumen, und die Tage werden jetzt immer länger. Ein paar Wochen noch, dann wird die Sonne sie wieder wachküssen...
Bis dahin will ich mich aber gerne am Winter freuen!
Dienstag, 9. Februar 2016
Noch mal Blumen
Weil ich sie so hübsch finde und weil ich erst vorgestern von Ingrid gelernt habe, wie sie heißen. Es sind nämlich keine rötlichen Christrosen, wie ich immer dachte, sondern eine verwandte Nieswurz-Art mit dem wunderbaren Namen "Lenzrose". LENZROSE... noch nie gehört. Aber so schön!
Montag, 25. Januar 2016
25.1. 2016
Heute um 14.10 Uhr im tiefen Schatten auf dem Balkon (in einem Blumentopf am Boden).
Ich kann mir nicht helfen, meine innere Uhr geht anders.
Und so fühle ich mich irgendwie anachronistisch und ein bisschen "neben der Spur"... auch wenn es sein Gutes hat, z.B. was das Fahrradfahren betrifft.
Machen wir also das Beste draus.
(Und wenn ich daran denke, dass es auch Flüchtlinge gibt, die immer noch in Zelten hausen müssen, schmilzt mein Bedauern über den ausgefallenen Winter ohnehin wie Schnee in der Sonne).
Sonntag, 17. Januar 2016
...oder auch nicht?
Schon wieder weg! :-(
Wohingegen die hier schon so ziemlich "da" sind!
Dabei fällt mir ein, was mein Vater in letzter Zeit öfter sagt: "Das ist alles so durcheinander!"
Er redet dann allerdings nicht vom Wetter.
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