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Montag, 24. April 2017

Beherzt



Unter mehreren Äpfeln in der Obstschale griff ich zufällig diesen heraus - und konnte gerade noch innehalten vor dem Anbeißen: Nanu...?!
Auch wenn es auf den zweiten Blick ganz sicher keine Laune der Natur, sondern eher ein werbewirksamer Gag eines einfallsreichen Obstbauern ist, hab ich mich doch über die unerwartete Herzensbotschaft gefreut.
Da gibt's eigentlich nur noch eines: herzhaft reinbeißen!  :-)


Dienstag, 4. April 2017

Nochmal Brücke -

- diesmal eine große über einen breiten Fluss.
"Wie soll das gehen, auf einer Brücke stehen und nicht ins Wasser spucken?" fragte Katala in ihrem Kommentar zum letzten Post. Und da fiel mir die alte, nur noch von Fußgängern benutzte Eisenbahnbrücke in Magdeburg ein, an deren Geländer sich Leute, die Geld für die Brückenrenovierung gespendet hatten, mit einer Spruchtafel verewigen durften. Eine der lustigsten und rührendsten Widmungen will ich euch nicht vorenthalten, zumal sie wunderbar zum Thema passt:


Wenn ich das nächste Mal auf einer Brücke über den Neckar laufe oder radle, werde ich auch reinspucken. Einfach so...   :-)
 

Montag, 3. April 2017

Brücken(sp)gucker




"Und i steh' auf der Brücke und i spuck' in den Kahn,
und da freut sich die Spucke, dass se Kahn fahre' kann!
Holladihi, holladiho, holladihopsassa, was sagsch au do!"

- das war einer von vielen Versen eines frechen schwäbischen Kinderliedchens, das wir früher gesungen haben. Ob diese Leutchen, die hier auf dem Brücklein über den Breibach in Nordheim stehen, das Lied wohl kennen? Oder stehen sie nur so da und genießen den Blick von der Brück' ganz ohne Spuck'?

Dienstag, 7. Juli 2015

Platsch...!

Manchmal hat man ja Glück und findet ganz unverhofft etwas längst verloren Geglaubtes wieder. Zum Beispiel beim Unkrautausreißen unter einem verfilzten Gebüsch so eine hübsche kleine Keramik-Schwimmkugel. Man freut sich, und weil man gerade neben dem Gartenteich hockt, wirft man die Kugel mal eben über die Schulter ins Wasser. 
PLATSCH-Sch-schch...
Und: JAUUL...!!
Der Blick über die Schulter zeigt einen sehr erschrockenen Hund, der vor Schreck einen Satz nach hinten gemacht hat und nun vorsichtig das unheimliche Platsch-Dings beäugt, welches langsam und lautlos Richtung Teichrand treibt. (Bis Frauchen zum Gartentisch geschlichen war, die Kamera von dort geholt und ganz sachte abgedrückt hatte, war sie schon ziemlich nahe gekommen).



Leider, leider kam ich nicht auf die Idee, ein Video zu drehen. Dann könnte man sehen, wie das arme Tier völlig hin- und hergerissen zwischen Neugier und Angst sich immer wieder anpirschte, um im nächsten Augenblick wieder einen panischen Satz nach hinten zu machen. Und man würde hören, wie Frauchen mühsam, aber vergeblich versucht, ein haltloses Kichern zu unterdrücken angesichts dieses (jedenfalls für eine einfache Hundeseele) unlösbaren inneren Konflikts...



Schließlich machte es bei diesem Hin- und Hergehopse noch mal PLATSCH, denn der Holzsteg ist an dieser Stelle doch recht schmal. Was für ein Glück, dass man vier Beine hat, um sich vor dem kompletten Absturz zu retten - wo man doch so furchtbar wasserscheu ist und sich freiwillig nie mehr als die Pfoten nass macht!
Den dritten PLATSCH oder vielmehr PLUMPS tat es auf der anderen Seite, wo Frauchen jetzt nicht mehr an sich halten konnte und vor Lachen ins Gebüsch kippte.
Und sich gerade noch rechtzeitig aufrappelte, um einen ziemlich gekränkten Hundeblick einzufangen...



"Schaut her: ich geh jetzt weg - das habt ihr nun davon, ihr Menschen, wenn ihr nichts Besseres zu tun haben als einen braven Hund, dem mal ein kleines Missgeschick passiert, auch noch auszulachen! *grrrmpf*".

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Die Suppe lacht

Heute habe ich nur für die Familie gekocht, aber nicht mitgegessen, weil ich um eins bei einer Beerdigung Musik gemacht habe (mit solchen "Mucken" bessert man eben als umzugsbedingt stellungslose Kirchenmusikerin das Haushaltsbudget auf...).
Hungrig und frierend kam ich vom Friedhof zurück und wärmte mir den Rest von der "Schwäbischen Hochzeitssuppe" auf. Schöpfte alles in den Teller und - nanu, was ist das denn? - meine Suppe lacht mich an...! 


 Es half ihr nichts, ich hab sie trotzdem aufgegessen.  :-)

(Und das Suppengrinsen war wirklich von ganz alleine da, ich musste nur das Grießklößchen ein wenig zurechtrücken).



Mittwoch, 10. Juli 2013

Kochen, putzen...

Hägar der Schreckliche, klebte lange am Küchenschrank - als ich im alten Haus alles ausräumte, hab ich ihn abgepult und, bevor ich ihn und seine Helga im Müll versenkte, rasch eingescannt. Ich möchte ihn euch nicht vorenthalten, deshalb kommt er nun noch zu Blog - Ehren... (ich mag alle Hägars, aber diesen hier besonders :-)):


Viel Freude beim Putzen, Kochen... und was ihr sonst noch so vorhabt ;-)