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Dienstag, 1. Januar 2019

Ich bin dann mal...

...wieder da.

Und tu einfach mal so, als wäre ich nicht weg gewesen, fast drei Monate lang. 

Draußen knallt und pfeift und zischt es. Mitternacht. Die Stadt böllert sich ins Neue Jahr hinein. 




Ich sitze gemütlich auf dem Sofa, leiste dem Hund Gesellschaft (der gerade mit dem ersten vorbeirasenden Tatütata mitgejault hat und den ganzen Radau nicht so toll findet), lasse die Adventskerzen vollends herunterbrennen und begieße das Neujahr mit Cidre aus dem Pilsglas...

Mit guten Vorsätzen soll man ja vorsichtig sein. Allzu bald lässt der Schwung des beabsichtigten Neuanfangs nach und man rutscht unversehens ins alte Gleis. Aber hier im Blog, da werde ich den losgelassenen Faden wieder aufnehmen. So schön ist es, in den alten Einträgen und Bildern zu "blättern", und ich denke, in ein paar Jahren würde ich es bedauern, nicht weitergemacht zu haben.
Und auch der Austausch mit euch, die ihr mich lange hier begleitet habt, würde mir fehlen -  ganz abgesehen davon, dass ich auch einige Blogs, die mir ans Herz gewachsen waren, mit einiger Wehmut vermisse. 
Dann also - auf ein Neues!
Schaffen wir weiter an unserer kleinen Blogwelt, die zwar nur einen kleinen Ausschnitt aus unserer Lebenswelt widerspiegelt, es aber möglich macht, dieses Stückchen eigene Welt, eigenes Erleben, Gedachtes und Gemachtes mit anderen zu teilen und sich darüber auszutauschen.

Ich wünsche allen, die noch hier lesen, ein gesundes, mit Gutem gefülltes, von Freude erfülltes, gesegnetes Jahr 2019! 




Sonntag, 1. Januar 2017

Sonntagsfreude: Tag 1



Der erste Tag eines neuen Jahres ist - ja, eigentlich gar nichts Besonderes. Die Zeit läuft natürlicherweise auch ungezählt immer weiter, ein Tag folgt dem andern, eine Jahreszeit der anderen, alles geht sachte ineinander über, es gibt keine scharfen Trennungen, keine sekundengenauen Wechsel. Auf so etwas wie Silvester und Neujahr - gar noch mit einer Schaltsekunde dazwischen - können nur wir Menschen kommen. Erste und letzte Tage, "alte" und "neue" Jahre und die Illusion, an einem festgelegten Tag beginne etwas ganz Neues - das sind, jedenfalls in dieser Präzision, menschliche Erfindungen, wenn auch aus der Beobachtung der Natur entstanden. 
Aber in diesem Falle bin ich ganz einverstanden mit solcher "künstlichen" Zeiteinteilung. Ich mag Neujahr, ich mag dieses Gefühl eines neuen Anfangs, eines "unverbrauchten", noch nicht "angeknabberten" Stücks Lebenszeit. Es weckt bei mir die Vorstellung von einem frischgebackenen Laib Brot, von dem man bedächtig und dankbar die erste Scheibe abschneidet und verspeist und sich dabei auf all die weiteren, die man nach und nach genießen wird, freut.
Ja, jede Scheibe Brot, jeden Tag so bewusst wie möglich zu erleben, das ist sicher ein guter Vorsatz, auch wenn es nicht immer gelingen mag.
 

Deshalb habe ich mir die schöne Idee von Pünktchen zu eigen gemacht und für das vor uns liegende Jahr ein Marmeladenglas zum "Glücksmomente-Sammler" befördert. Der erste Zettel liegt schon drin und wird mich am Ende des Jahres an den schönen Spaziergang erinnern, den ich heute nachmittag ganz alleine mit dem Hund unternommen habe. Während unten das Neckartal im grauen Nebel lag, schien oben auf der Höhe die Sonne vom blauen Himmel, brachte den dicken Rauhreif auf Bäumen, Sträuchern und Zäunen zum Glitzern und den ersten Tag des Jahres ganz wintermärchenhaft zum Leuchten.



 Das letztjährige dürre Gras hatte sich in eine Spitzenstola gehüllt...


 ...das Sternmoos sich mit Eiskristallsternchen geschmückt...



...und je wilder das Waldrebengeschlinge, desto prächtiger war die Wirkung!




Und auch all die menschengemachten Dinge bekamen durch den Frost einen ganz besonderen Charme.






  
Gefühlt hat der Winter ja eben erst angefangen, aber solche Eisblumenblätter tragen für mich auch schon einen Funken Frühlingsahnung in sich - sie schlafen ja bloß, die Blumen, und die Tage werden jetzt immer länger. Ein paar Wochen noch, dann wird die Sonne sie wieder wachküssen... 
Bis dahin will ich mich aber gerne am Winter freuen!


Und weil das heute nicht nur eine Neujahrs-, sondern auch eine Sonntagsfreude ist, verlinke ich sie noch bei Rita, die jetzt die Sonntagsfreuden sammelt.


Donnerstag, 7. Januar 2016

Neujahrs-UFOs

Ob ihr nun daran glaubt oder nicht - für mich steht fest: es gibt sie! Und es sind viele. Überall stoße ich beim Aufräumen und Ausmisten auf sie: UFOs in allen Farben und Größen... Nein, ich zeige hier keine Beweisfotos, das wäre mir doch zu peinlich. Ihr wusstet natürlich schon beim Lesen der Überschrift, dass es sich bei meinen UFO-Sichtungen nicht um fliegende Untertassen mit außerirdischer Besatzung handelt, sondern um Unfertiges, Liegengebliebenes aus gut zwei Jahrh Jahrzehnten.
Ich bin ja sehr vorsichtig mit guten Vorsätzen für das neue Jahr, aber diesen einen habe ich doch gefasst: Die UFOs müssen weg! Und ich habe sogar große Lust auf dieses Vorhaben. Damit ich es dann aber nicht doch wieder aufschiebe und hinauszögere (weil es ja immer Wichtigeres gibt), mache ich hiermit meinen Vorsatz öffentlich. Er lautet:

JEDEN MONAT EIN UFO WENIGER! 

Falls es keine zwölf UFOs sein sollten (ich habe sie nicht gezählt, aber es müsste etwa hinkommen), wird was Neues angefangen gemacht, möglichst als FO ohne U.
So. Los geht's:

Da wäre als erstes die lange, dicke blaue Jacke, die ich vor mehr als einem Jahr in der Reha angefangen, dann lange liegengelassen und schließlich Ende Mai fertiggestrickt habe. Da war sie natürlich wärmebedingt nicht mehr tragbar - aber ihre Zeit kam in diesem Winter, der keiner ist: bis jetzt ersetzt sie mir an trockenen, windstillen Tagen eine Winterjacke. Herrlich, da sehr bequem!

(Das ist jetzt zwar ein bisschen geschummelt, denn die dicke blaue Jacke ist schon im alten Jahr fertig geworden, aber in Anbetracht der Tatsache, dass auch sie eine lange Zeit als UFO hinter sich hatte, soll sie hier den Anfang machen - und mir nebenbei Zeit für weitere UFO-Angriffe verschaffen...)    
;-)



Bei dieser Jacke habe ich etwas gemacht, was ich schon lange mal ausprobieren wollte, nämlich die Ärmel von oben her einzustricken, und zwar nicht einfach gerade, sondern mit einer Armkugel. Natürlich ohne Anleitung, weil ich so furchtbar ungern Maschenproben umrechne und Maschen oder Reihen abzähle. Das Prinzip ist einfach: nachdem die Schulternähte geschlossen sind, strickt man mittig aus den Randmaschen des Armlochs ein paar Maschen heraus, strickt dann hin und her und nimmt am Ende jeder Hin- und Rückreihe weitere Maschen auf - je nach Kurvenverlauf eine oder zwei. Die Kugel ergibt sich dabei von ganz alleine. Oder jedenfalls fast von alleine - meine Methode des nach Augenmaß und Bauchgefühl Strickens brachte einiges Geribbel mit sich (ich weiß auch nicht, warum ich lieber viel Zeit mit Herumprobieren à la "try and error" verbringe als eine Viertelstunde mit ordentlichem Messen und Rechnen, aber so macht es mir definitiv mehr Spaß). Am Ende hat es jedenfalls gepasst und ich hab mich gefreut, dass es so gut hingehauen hat.
Im übrigen habe ich die Jacke genau an einem schmal geschnittenen Regenmantel entlang und die Knopfleiste gleich mit dran gestrickt. Das Garn ist halb Wolle, halb Polyirgendwas, schön flauschig und formstabil, und war ein Restposten-Schnäppchen aus meinem Lieblings-Wolleladen - die ganze Jacke hat mich rund fünfzig Euro gekostet. Verstrickt mit 6er-Nadeln, hätte sie (ohne meine fatale Neigung, Sachen kurz vor dem Abschluss in den Wartestand zu versetzen) wirklich etwas früher fertig werden können...


Hier noch ein lustiges Bild vom getragenen Teil, geknipst bei einem ökumenischen Gottesdienst in der syrisch-orthodoxen Kirche, als drei Frauen (plus ein Pfarrer im Hintergrund) die größten Schwierigkeiten hatten, das Weltgebetstags-Logo richtig herum zusammenzusetzen...   

                                      (...und ja, wir haben es schließlich geschafft!)   :-)
                            




Freitag, 1. Januar 2016

Was wird...?


Ein Streifen Heideland
Ein Stück Mauer
Sträucher und hohes Gras, ein paar Blumen
Kein Weg, aber gangbarer Boden.
Man kann nicht weit sehen.
Wolken türmen sich auf
Über der Mauer ein Stück blauer Himmel
Ein Regenbogen.
Der Weg entsteht im Gehen
Schritt um Schritt.
Ich atme 
Ein
Aus

Ich gehe
JETZT.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Was war

Einen Blick zurück auf die letzten fünf Monate habe ich angekündigt. Wann, wenn nicht jetzt ist die richtige (na ja, man könnte auch sagen: die höchste...) Zeit dafür? Es wird ein eher knapper, sachlicher Blick werden, denn ich glaube nicht, dass ich all die Gefühle, die diese Zeit mit sich brachte, angemessen in Worte fassen kann. Jede, die Ähnliches erlebt hat, weiß, wie man sich fühlt, wenn ein sehr naher, vertrauter Mensch auf einmal anders wird, wenn Lebendigkeit in Mattigkeit, waches Interesse in Apathie, Schaffenslust in Depression umschlägt. Wenn ein Mensch, dessen untrüglichen Orientierungssinn man immer bewundert hat, sich plötzlich in seinem eigenen Haus nicht mehr zurechtfindet. Wenn er bei der Nachricht vom Tode eines Bekannten sagt: "Der hat's gut...!"


Den Kopf hat einer der Söhne in der Schule modelliert und dem Opa geschenkt

Mit meinem Vater habe ich genau so etwas erlebt. Ende Juli, Anfang August war das, in diesen heißen Wochen, die ihm besonders zu schaffen machten, weil er Hitze nicht  besonders gut verträgt. Ein Infekt hatte am Abend und in der Nacht mehrmaliges heftiges Erbrechen ausgelöst, so dass ich am nächsten Morgen mit ihm zum Arzt fuhr. Er bekam eine Infusion gegen die Austrocknung und durfte wieder nach Hause. Im den folgenden Tagen und Wochen war er sehr, sehr schwach und verwirrt. Es war für mich ein Schock und fast unbegreiflich, dass ein Mensch von zwar 89 Jahren, aber bis dahin für sein Alter noch recht fit und bei gutem Verstand, so plötzlich dement und völlig pflegebedürftig werden konnte.





Es waren anstrengende Wochen mit sehr unruhigen Nächten, alles war neu für mich und der ganze Tagesablauf musste daraufhin eingeteilt werden, dass mein Vater mich rund um die Uhr brauchte. Alles andere - Ferienpläne, Arbeitsvorhaben im Haus und auch dieser Blog - war unwichtig geworden. Meine Gedanken kreisten um die Herausforderungen dieses neuen Alltags und darum, was das für die Zukunft bedeuten würde. Ich hatte immer gewusst, dass ich meinen Vater, falls nötig, pflegen wollte. Aber ich hatte mir nie ausgemalt, dass das heißen könnte, wochenlang jede Nacht drei-, viermal aufzustehen und einem hilfsbedürftigen Menschen beizustehen.
Wunderbarerweise wurde mir die Entscheidung: "Pflegeheim oder zu Hause behalten" letztlich doch erspart.



Es ist für mich immer noch erstaunlich und fast unbegreiflich, dass im Laufe des Herbstes sich nicht nur der körperliche, sondern auch der geistige Gesundheits- zustand meines Vaters wieder erheblich gebessert hat. Er bekam wieder Appetit. Wurde ganz allmählich wieder etwas selbständiger in den täglichen Verrichtungen. Stieg eines schönen Tages mühsam wieder die Treppe hinauf. Kämpfte darum, seinen Herd wieder bedienen und die Zeitung lesen zu können. Fand ganz, ganz langsam in die Zeit zurück. Wir konnten wieder kleine Spaziergänge machen, inzwischen sogar ab und zu kleinere Ausflüge. Im November waren wir zusammen in dieser Ausstellung - nie hätte ich gedacht, dass so etwas noch einmal möglich sein würde! Und es hat ihm Spaß gemacht, auch wenn er danach recht müde war.


Inzwischen hat sich unser Alltag eingependelt. Mein Vater hat sich einiges von seiner Eigenständigkeit zurückerobert, braucht allerdings in vielem weiter Unterstützung, die ich ihm aber gerne gebe. Ich bin so dankbar, dass wir ihn bei uns behalten konnten. Es ist nicht mehr ganz wie vorher, er hat sich verändert. Eine gewisse Desorientierung oder auch merkwürdige irreale Vorstellungen treten phasenweise mal mehr, mal weniger auf, es gibt depressive Tage. Aber ich lerne mit der Zeit besser damit umzugehen, ich habe mich innerlich auf dieses Auf und Ab eingestellt und weiß, worauf ich achten muss, damit es ihm möglichst gut geht (z.B. genug trinken - ein ganz schwieriges Thema...).
Und nun geht das Jahr zu Ende und ich hoffe, dass uns das neue noch das eine oder andere schöne gemeinsame Erlebnis bringt. Für ein Jahr, in dessen Mitte man sich keinerlei derartige Hoffnungen mehr machen konnte, ist das ein guter Schluss.
Und so wünsche ich auch allen, die mich hier ab und zu besuchen, einen guten und gesegneten Anfang und viel Grund zur Freude im Neuen Jahr! Geht eurer Wege wohlbehütet, schaut gut nach euch. Bis dann!

Dienstag, 6. Januar 2015

...ins Weite... (und eine Einladung)




Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt. 
Ins Land. Zum Horizont.

(Klaus-Peter Hertzsch - auszugsweise zitiert aus dem Kalender "Der andere Advent")

Eigentlich geschieht das ja nicht nur mit dem Beginn eines neuen Jahres, sondern jeden Monat, jede Woche, täglich: dass neue Tage ihre Türen öffnen, dass wieder ein neuer Tag mit seiner Weite vor uns liegt... ein kleines Wunder jeden Morgen.
Aber an Neujahr und in den Tagen danach ist das Gefühl, in etwas Neues, Frisches, Unbenutztes einzutreten, besonders spürbar. Wie das Aufschlagen eines neuen, noch ungelesenen Buches, das man erst einmal genießerisch befühlt und beschnuppert, mit der Hand über die glatten weißen Seiten streicht und sich auszumalen versucht, was für ein ganz besonderes Stück Leben darin verborgen sein mag.  Wie frischgefallener Schnee, der dazu einlädt, die eigenen Fußstapfen darin zu hinterlassen. Der erste Schritt, zögernd und lauschend... und dann noch viele, viele weitere: Zum fernen Horizont - oder in innere Weiten? Hin zu neuem "Können"? Zu neuen Ufern - oder dem scheinbar Bekannten immer wieder neue Möglichkeiten abgewinnend?
Ich selber werde wohl eher in diesem Sinne neu-gierig sein: im Versuch, die alltäglichen Dinge auf neue Weise zu tun, bewusster, reflektierter, aufmerksamer für das, was sie mir bedeuten und warum ich dies oder jenes tue oder lasse. Und ein paar alte, fallengelassene Lebensfäden möchte ich nach und nach wieder neu aufnehmen: seien es im Laufe der Jahre locker gewordene oder ganz eingeschlafene Verbindungen zu einigen Menschen, mit denen ich einen Abschnitt meines Lebens geteilt habe, seien es Dinge, die ich einmal ausprobiert, aber nicht weiter geübt habe (z.B. manche handwerklichen oder sonstigen kreativen Versuche).

Mal sehen, wie weit ich komme... 



Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehn wir los.
Doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir verstehn zuletzt: Das Ziel ist mitgegangen;
denn der den Weg beschließt und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.

(Klaus-Peter Hertzsch, s.o.)


Und nun kommt zum Schluss noch eine Einladung an alle, die nicht so ohne weiteres "mal weg" können: ich lade euch ein, zwei junge Männer auf einer Reise ins wirklich "Weite" und zu im wörtlichen Sinne "neuen Ufern" ein wenig zu begleiten: Während ich dies hier schreibe, befinden sie sich gerade im Landeanflug auf Los Angeles, von wo sie zu einem großen und wohl auch streckenweise abenteuerlichen (...das Mutterherz hofft: nicht allzu abenteuerlichen...) Trip quer durch die USA aufbrechen wollen. Mein großer Sohn hat sich zusammen mit einem Kommilitonen diese ungewöhnliche Art eines Auslandspraktikums ausgedacht, und nach einer intensiven Vorbereitungsphase sind sie heute um die Mittagszeit gestartet und kommen kurz nach Mitternacht (15 Uhr Ortszeit) hoffentlich wohlbehalten dort an. Was sie in den kommenden drei Monaten alles vorhaben und erleben, darüber berichten sie in einem Blog. Und weil dieses Reisetagebuch in gewisser Weise interaktiv gestaltet ist und auch vom Mitmachen seiner Leser lebt, verlinke ich es hier (auch wenn mich das ein Stück meiner Blog-Anonymität kostet, aber das ist es mir wert). Wer mehr wissen möchte, möge bitte hier hineinschauen: - http://trip-us.jimdo.com - und es je nach Möglichkeit auch interessierten Jugendlichen weitersagen, denen es vielleicht Spaß machen könnte, per Kommentar und Abstimmung die Reiseroute und besondere Aufgaben für die beiden Abenteurer mitzubestimmen.

05. Dezember (Heilbronn)


Es ist Mitternacht - ich geh ins Bett (ganz in der Nähe) und schicke meine Gedanken noch ein bisschen ins Weite - zum Beispiel nach L.A., mittags um drei, 27°C und strahlender Sonnenschein... Gute Reise, ihr beiden!
Und Gute Nacht, all ihr anderen!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Neues Jahr - willkommen!


                                                                      (Haiku von Yokoi Yayu, Zeichnung von meinem Vater)

Auch wenn es hier weit und breit keinen Schnee gibt, den jemand zertreten könnte: Das neue Jahr soll mir willkommen sein samt allen, die in diesem Jahr zu Besuch kommen werden - ob hier im Blog oder bei mir zu Hause.
Euch allen, die ihr ab und zu (oder auch öfter) bei mir hereinschaut, wünsche ich ein rundum lebenswertes Jahr voller Glücksmomente, mit vielen guten Begegnungen und genug Freiraum für das, was ihr gerne verwirklichen möchtet! Ich freue mich auf eure Erlebnisse, Gedanken, Bilder und all die alltäglichen oder besonderen Dinge, die ihr bereit seid mit mir und anderen zu teilen. Und ich freue mich, wenn ihr  weiterhin Anteil nehmt an dem, was mich so bewegt. Also dann: auf geht's in zwölf funkelnagelneue, unverbrauchte Monate voller Leben!

Dienstag, 1. Januar 2013

Zum neuen Jahr

Mit einem Neujahrsgedicht meines schwäbischen Landsmannes Eduard Mörike wünsche ich euch allen, die ihr mein Blog im ersten halben Jahr besucht und mich durch eure Anmerkungen ermutigt und motiviert habt, Glück und Segen auf all euren Wegen - schöne Erlebnisse, gute Begegnungen und Menschen, die da sind, wenn man sie braucht.

Mörikes hat dieses Gedicht auf eine damals gebräuchliche Melodie geschrieben und nennt es einen "Kirchengesang". Vielleicht wirkt es deshalb am stärksten, wenn man es nicht nur still liest, sondern hörbar spricht:


Zum neuen  Jahr

Wie heimlicher Weise
Ein Engelein leise
Mit rosigen Füßen
Die Erde betritt,
So nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
Ein heilig Willkommen,
Ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!

In Ihm sei's begonnen,
Der Monde und Sonnen
An blauen Gezelten
Des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
Sei Anfang und Ende,
Sei alles gelegt!

Eduard Mörike