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Mittwoch, 5. April 2017

Magische Mottos im April: Kontraste

Ein tolles Thema hat paleica als "Magisches Motto" für den April ausgegeben:

KontrasteKONTRASTEKONTRASTE kontraste

sind zu finden und ins Bild zu setzen, Gegensätzliches aller Art, seien es nun Licht-, Farb-, Form- oder inhaltliche Kontraste. Spannend, fand ich und ging auf die Suche im Fotoarchiv. Und war erstaunt, wie viele "kontrasthaltige" Bilder ich da fand - die Auswahl fiel mir gar nicht leicht. Am spannendsten war es, die nicht ganz so augenscheinlichen, eher subtilen Gegensätze in manchen Bildern zu entdecken - aber seht selbst:

 
Ganz klassisch: der Hell-Dunkel-Kontrast (ich glaube, das war so ein kleiner funkensprühender Silvesterfeuerwerkskörper, losgelassen von einem meiner pyrobegeisterten Jungs).


Dasselbe in der Natur in Form von Licht und Schatten.


Und nochmal Licht und Dunkel, verbunden mit dem Farbkontrast von Schwarz und Rot, der mich mit seiner kraftvollen Energie immer fasziniert (Auto und Straßenlampen, längere Belichtung).




Das Gegen- und Miteinander von Alt und Neu kann man im Erfurter Augustinerkloster ganz wunderbar studieren: hier wurde 700jähriges Gemäuer durch die klaren Formen von Stahl und Glas kontrastierend ergänzt: spannend und einfach schön!


Auch dieses Bild vereint für mich Gegensätze auf friedliche, harmonische Weise: Gestern und Heute, Alt und Jung, der Ernst der alten Frau, die die Schrecken des Krieges erlebt und angeklagt hat, und die zutraulich-unbekümmert spielenden Kinder. (Käthe-Kollwitz-Denkmal am Kloster in Magdeburg).


Ebenfalls in Magdeburg, auf der alten Eisenbahnbrücke (die ihr schon vom letzten Post kennt). Der Blick nach oben zeigt Konturen-Kontraste: schwarz und streng vs. weiß und wolkig.



Auch die kühle Glätte der Edelstahlspüle und die Lebendigkeit der weichen, warmen, empfindsamen Kinderfüßchen bilden einen sehr reizvollen Kontrapunkt, finde ich (eins meiner Lieblingsbilder...).



Und zum Schluss noch ein offensichtlich ganz kontrastarmes Bild - oder?
Nun, auch Anspruch und Wirklichkeit kann in extremem, geradezu lächerlichem Gegensatz stehen...   :-)  (ehemalige Ferienkolonie für Werktätige in der Nähe von Komárno, Slowakei).

Hach, das hat jetzt Spaß gemacht! Noch mehr Kontraste gibt es im Laufe des Monats hier zu sehen.

Dienstag, 14. März 2017

Magische Mottos im März: BEWEGUNG

Das Februar-Motto habe ich leider verpasst, aber beim Thema "Bewegung" bin ich jetzt wieder dabei.
Als ich das Magische März-Motto las, kamen mir sofort meine Wasserfall-Fotos aus Island in den Sinn. Eigentlich hab ich ja ein ganz schlechtes Bloggergewissen, weil ich im letzten Jahr so einige angefangene "Fäden" hängengelassen habe - aber manchmal ist eben im nicht-virtuellen Leben Wichtigeres an der Tagesordnung, und irgendwann ist der Zug abgefahren und die "12tel-Blicke" oder andere geplante Aktionen bleiben unvollendet.
In diesem Falle ist es nun aber ganz praktisch, dass der letzte Teil des Islandreise-Berichtes noch aussteht, denn so kann ich ein paar bisher ungezeigte Fotos für paleicas "Magische Mottos" verwenden.
Hier nun also "Wasser in Bewegung": 






Die ersten drei Bilder habe ich am Dettifoss-Wasserfall im Nordwesten Islands aufgenommen. Knapp 200 Kubikmeter Wasser/Sekunde stürzen hier im Jahresdurchschnitt in die Tiefe - das ist europäischer Rekord. Es war sehr beeindruckend, und ich wäre am liebsten den ganzen Tag dageblieben und hätte dem wilden Gebrause und Geschäume zugeschaut und zugehört. 
Der Junge auf dem dritten Bild saß lange Zeit ganz vorne auf einer Felskante, ließ die Beine über den Abgrund hängen und war völlig in den Anblick des gewaltigen Naturschauspiels versunken. Ich mag das Bild sehr, wegen des Kontrastes zwischen dem tobenden Wasser und der unbeweglichen Figur, die mit den Felsen zu verschmelzen scheint.


Das vierte Foto zeigt den Seljafoss an der Südküste. Auch hier sind Bewegung und Ruhe in einem Bild vereint (das Foto war schon mal im Blog, passt aber auch gut in diese Reihe).


Und zum Schluss noch eines meiner Lieblingsfotos, aufgenommen vor einigen Jahren am Neuchâteler See in der Schweiz. Es war ein sonniger, stürmischer Herbsttag, und wenn ich das Bild anschaue, höre ich sofort die Wellen und die Schreie der Möwen und fühle die Wassertropfen, die der Wind mir ins Gesicht sprüht. Einfach erfrischend (falls man das von einem Foto sagen kann)!   :-)