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Dienstag, 14. Juni 2016

Woran er wohl denkt?


Wahrscheinlich an nichts Besonderes... aber wer weiß??

Fotografiert hat den nachdenklichen Hund der Sohn - Ehre, wem Ehre gebührt!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Wärme (nicht nur) für den Hals

Lieber Besuch war heute hier: meine Schwester mit ihrem Mann und den beiden Töchtern, die im gleichen Alter sind wie meine drei Jungs. Zusammen mit meinem Vater (dem einzigen noch lebenden Großelternteil) war also die ganze engere Familie versammelt: ein selten gewordenes Ereignis und auch deshalb ganz besonders herzerwärmend.
Noch herzwärmer wurde das Ganze durch den neuesten Familienzuwachs, einen kleinen, knuffigen Labradorwelpen, der vor kurzem bei meiner Nichte eingezogen ist.


                 High five!    :-)


Als Weihnachtsgeschenk für meine Schwester und die beiden Mädels hatte ich mir etwas Praktisches und Schmückendes mit Erinnerungswert ausgedacht: In meinen Stoffvorräten befinden sich viele ausgediente Kleidungsstücke, darunter auch etliche hübsche Nachthemden meiner Mutter (sie schlief sommers wie winters nur in Nachthemden und hatte eine reichliche Auswahl davon). Aus einigen dieser Stoffe nähte ich nun einfache Schlauchschals mit je einer gemusterten und einer einfarbigen Seite.


Meine Schwester hat sich gefreut, und auch die jungen Damen schlangen sich gerne ein Stück von ihrer geliebten Oma um den Hals - ein Dufthauch von Omas Waschmittel weckte Erinnerungen: Die riechen ein bisschen nach Oma!
 


Kleine Hals- und Herzwärmerchen...

Dienstag, 7. Juli 2015

Platsch...!

Manchmal hat man ja Glück und findet ganz unverhofft etwas längst verloren Geglaubtes wieder. Zum Beispiel beim Unkrautausreißen unter einem verfilzten Gebüsch so eine hübsche kleine Keramik-Schwimmkugel. Man freut sich, und weil man gerade neben dem Gartenteich hockt, wirft man die Kugel mal eben über die Schulter ins Wasser. 
PLATSCH-Sch-schch...
Und: JAUUL...!!
Der Blick über die Schulter zeigt einen sehr erschrockenen Hund, der vor Schreck einen Satz nach hinten gemacht hat und nun vorsichtig das unheimliche Platsch-Dings beäugt, welches langsam und lautlos Richtung Teichrand treibt. (Bis Frauchen zum Gartentisch geschlichen war, die Kamera von dort geholt und ganz sachte abgedrückt hatte, war sie schon ziemlich nahe gekommen).



Leider, leider kam ich nicht auf die Idee, ein Video zu drehen. Dann könnte man sehen, wie das arme Tier völlig hin- und hergerissen zwischen Neugier und Angst sich immer wieder anpirschte, um im nächsten Augenblick wieder einen panischen Satz nach hinten zu machen. Und man würde hören, wie Frauchen mühsam, aber vergeblich versucht, ein haltloses Kichern zu unterdrücken angesichts dieses (jedenfalls für eine einfache Hundeseele) unlösbaren inneren Konflikts...



Schließlich machte es bei diesem Hin- und Hergehopse noch mal PLATSCH, denn der Holzsteg ist an dieser Stelle doch recht schmal. Was für ein Glück, dass man vier Beine hat, um sich vor dem kompletten Absturz zu retten - wo man doch so furchtbar wasserscheu ist und sich freiwillig nie mehr als die Pfoten nass macht!
Den dritten PLATSCH oder vielmehr PLUMPS tat es auf der anderen Seite, wo Frauchen jetzt nicht mehr an sich halten konnte und vor Lachen ins Gebüsch kippte.
Und sich gerade noch rechtzeitig aufrappelte, um einen ziemlich gekränkten Hundeblick einzufangen...



"Schaut her: ich geh jetzt weg - das habt ihr nun davon, ihr Menschen, wenn ihr nichts Besseres zu tun haben als einen braven Hund, dem mal ein kleines Missgeschick passiert, auch noch auszulachen! *grrrmpf*".

Montag, 26. Mai 2014

Durch die Blume...


...möchte ich allen, die mich hier ab und zu (be)suchen, versichern, dass es mich noch gibt, trotz momentan spärlicher Blog-Präsenz. Anderes geht gerade vor, zwischendurch reicht es für kurze Blicke über den virtuellen "Gartenzaun". 
Heute hatte ich eine Premiere: ich habe zum ersten Mal eine Bloggerin persönlich kennengelernt. (Ich meine natürlich, eine, deren Blog ich kannte - wer weiß, wievielen blogschreibenden Menschen ich schon begegnet bin, von denen ich es nicht wusste). Also: mein Libellenfoto für die "Helft Natalie" - Spendenaktion wurde von Irmi ersteigert, und da sie zufällig nur eine halbe Autostunde von mir entfernt wohnt, bin ich heute ein Stück weit das schöne Neckartal hinuntergefahren und habe ihr das Bild persönlich vorbeigebracht. Das gesparte Porto und noch ein bisschen mehr haben wir draufgelegt und 50.-€ an das Spendenkonto überwiesen. Durch viele derartige kleinere und größere Beträge ist inzwischen so viel zusammengekommen, dass Natalies erste Therapiephase gesichert ist (nachzulesen hier). Und wir beide hatten ein gemütliches Kaffee-und Kuchen-Schwätzstündchen. Danke, liebe Irmtraud, es war nett, dich kennenzulernen!

Mittwoch, 9. April 2014

memories: Die Geschichte vom Findelhund

Nun ist unser Familienhund schon etliche Male hier im Blog aufgetaucht; es wird Zeit, dass ich einmal erzähle, wie er zu uns kam (bzw. wir zu ihm - "wie die Jungfrau zum Kinde", sagt man wohl). Es ist eine längere Geschichte, die mindestens zweien meiner Buben in jenem Jahr zu guten Aufsatznoten zum Thema "Mein schönstes Ferienerlebnis" verholfen hat. Hier also meine Version:
 

Es war einmal ein kleiner Junge, der liebte Tiere über alles (jedenfalls die vierbeinigen...). Und sein immer wieder geäußerter Herzenswunsch war: ein Hund! Nichts sonst zum Geburtstag, nichts zu Weihnachten - aber bitte, bitte einen Hund!
Leider hatte die Mutter des kleinen Jungen so manchen Einwand (ganz abgesehen davon, dass sie nie eine große Hundefreundin gewesen war): Jedes Jahr zwei oder drei Wochen Sommerurlaub in Siebenbürgen, 1600 km hin und ebensoviele zurück, in einer Gegend, wo es von herumstreunenden Hunden nur so wimmelt - wie sollte das gehen? Und so ein Hund muss erzogen werden - drei Kinder waren ihr gerade genug! Damit das Kind nicht so ganz ohne eigene Tiere aufwachsen musste, zogen im Laufe der Zeit Häschen, Meerschweinchen und Fische bei ihm ein. Der Junge hatte seine Freude daran, aber die Sehnsucht nach einem Hund wurde dadurch kein bisschen weniger.



Als der kleine Hundefreund acht Jahre alt war, verbrachte er mit seiner Familie die Pfingstferien wieder einmal in der siebenbürgischen Heimat seines Papas. Am vorletzten Tag vor der Heimreise, die Eltern machten sich eben auf den Weg zum Einkaufsladen, kam er ihnen atemlos den Weg herunter entgegengerannt: "Mama, Papa, kommt schnell - wir haben einen kleinen Hund gefunden!" Tatsächlich war es ein sehr kleiner Hund, ein höchstens fünf Wochen alter Welpe, den die Kinder aus einer Telefonzelle befreit hatten. Irgendjemand hatte ihn dort hineingesetzt, um ihn loszuwerden.


Die Mutter des kleinen Jungen trug ihn hinunter ins Ferienhäuschen, und während das winzige warme Fellknäuel sofort anfing, an ihren Fingern zu saugen, konnte sie nicht umhin, gewisse mütterliche Gefühle zu verspüren. Ziemlich starke mütterliche Gefühle, um ehrlich zu sein.
 











Zuhause angekommen, bekam das Hundekind einen Rest Spaghetti mit warmer Milch, die es unter den begeisterten und gerührten Blicken von Kindern, Eltern und Verwandten ratzeputz und ohne abzusetzen verschlang (wobei sich in die elterlichen Blicke auch schon eine gewisse Besorgnis mischte: und was jetzt?!).


Das kleine Kerlchen, das der Familie so mir nichts, dir nichts in den Schoß gefallen war, war unbeschreiblich süß und unbeschreiblich verlaust/-floht/-ungeziefert. Und es war von einem großen Taten- und Entdeckerdrang erfüllt und stromerte auf dem ganzen Grundstück herum, die Kinder im Schlepptau, die aufpassten, dass das unverhoffte Geschenk des Himmels nicht etwa wieder verschwand.


In der folgenden Nacht lag die Mutter längere Zeit wach und wälzte Gedanken hin und her: Eigentlich will ich keinen Hund. Wir kennen uns doch gar nicht aus mit Hunden. Außerdem ist dieser Welpe weder geimpft noch mit irgendwelchen Papieren versehen. Vielleicht ist er sogar krank. Den dürfen wir ja gar nicht mitnehmen. Wie sollen wir ihn über drei Grenzen bringen? Andererseits: wie sollen wir unseren Kindern erklären, dass wir dieses Hundebaby, das noch nicht mal richtige Zähne hat und alleine wohl kaum überleben wird, einfach seinem Schicksal überlassen? Morgen abend wollen wir nach Deutschland zurückfahren - bis dahin finden wir niemanden, der für ihn sorgt. Gibt ja eh viel zu viele Hunde hier. Wie könnten wir jemals wieder von "Bewahrung der Schöpfung" oder Nächstenliebe sprechen und unseren Kindern in die Augen schauen? Und... war dies nicht eine deutliche Antwort auf den Herzenswunsch des Kindes?


Irgendwann merkte die Mutter, dass sie nicht die einzige war, die schlaflos lag. Der folgende nächtliche Gedankenaustausch gipfelte in der immer noch ratlosen Frage an ihren Mann: "Ja, und was machen wir denn jetzt?" Worauf dieser die Verantwortung übernahm und sprach: "Wir nehmen ihn einfach mit!"















Und so geschah es.
Der Findelhund wurde kurz vor der rumänisch-ungarischen Grenze (wo noch gründliche Kontrollen stattfanden damals) in einen Rucksack gesteckt, der auf dem Boden vor dem Rücksitz platziert war, die frischgebackene Hundestiefmutter steckte ihre Hand in den Rucksack, und während der Vater den Grenzbeamten freundlich plaudernd ablenkte, lutschte das Hundekind eifrig an ihren Fingern und machte keinen Mucks. Es wusste wohl, dass es um sein Leben ging, meinten die Kinder nachher.


Auch in der folgenden Nacht, die es alleine im Auto verbringen musste, weil seine neue Familie in einem ungarischen Pensionszimmer übernachtete, verhielt  sich das kleine Kerlchen vorbildlich und machte nicht einmal die alten Decken und Handtücher nass, die man ihm vorsorglich untergelegt hatte. Wie es das wohl geschafft hat?

So kam es schließlich wohlbehalten in seiner neuen Heimat an, wurde gebadet, geimpft, gechipt (was ein Hund hierzulande alles über sich ergehen lassen muss...) und vor allem ganz viel gestreichelt und geschmust. Und als die Mutter am ersten Abend zuhause innerlich ein wenig seufzte, weil sie sich erst an den "Duft" gewöhnen musste, den so ein Tier eben an sich hat, da seufzte im selben Moment das jüngste Herrchen (das zwar wegen seines Hundewunsches wohl der Adressat dieses Himmelsgeschenkes war, das aber keine Fotos von sich im Blog sehen will, weshalb hier nur die großen Brüder vertreten sind) glücklich auf und meinte: "Ach Mama - der riecht sooo gut nach Hund!"

Was soll man da noch sagen?



Das alles ist nun schon fast acht Jahre her. Das Hundekind wurde groß, bekam spitze Zähnchen, die es überall ausprobierte (auch gerne an Kinderzehen), ließ sich so manches beibringen (anderes wiederum nicht) und erwies sich insgesamt als ruhiger, unkomplizierter und, Gott sei Dank, kerngesunder Hausgenosse. Die  Frage anderer Hundebesitzer nach der Rasse wurde von den Kindern gelegentlich mit "tiefergelegter Collie" beantwortet - Tatsache ist, dass dieser Hund einen eher kräftigen Körper mit dichtem, langhaarigem Fell auf zwei Paar süßen krummen Dackelfüßen spazierenträgt. Dem Herrchen tut der tägliche Auslauf ebenso gut wie dem Hund. Und auch das Frauchen bekommt mit vierbeinigem Begleiter mehr frische Luft als ohne. Nur der kleine Junge von damals ist jetzt ein großer Junge und muss diesbezüglich doch ziemlich gebeten werden... aber lieben tut er den Findelhund immer noch sehr!


"Ach ja, und das ist übrigens nicht mein Name da auf der Schachtel! Ich heiße auch nicht Bello oder Rex oder wie so Hunde hierzulande alle heißen. Mein Name ist "Buksi" (so schreiben das die Ungarn - rufen muss man mich "Bukschi"), und bedeuten tut es sowas wie "Wuschel". Weil ich so ein schöner wuscheliger Hund bin!


Alles klar? Wuff...!"


Sonntag, 23. März 2014

Wuff - einen schönen Gruß...



...von meinem Frauchen soll ich sagen, und es gäbe sie noch und sie wolle auch nicht für alle Zeiten mit dem Blogschreiben aufhören, weil sie nämlich eigentlich so viel hätte zum hier hereinschreiben, aber sie käme einfach nicht recht dazu, denn da sei eine Menge Arbeit mit Blumen pflanzen und so, und Besuch von lieben Leuten, und immer noch so viel Krempel auf dem Dachboden, den sie aussortieren und zur Mülldeponie oder zum Flohmarkt fahren muss (einen Teil davon sieht man da hinter mir), und dann muss sie auch dringend üben und im Chor singen und zu Sitzungen gehen und was die Menschen eben so alles für wichtig halten... ja, die Haustür könnte auch mal einen frischen Anstrich brauchen, wie man sieht... also, wenn ihr mich fragt: mir geht das ja alles so ziemlich am Schwanz vorbei! Mir würde es schon reichen, wenn sie jetzt endlich mit mir spazieren ginge und mich armen Hund nicht ewig hier warten ließe! Also, Frauchen, nun hör endlich auf mit der doofen Fotografiererei - lass uns abhauen, los! Wuff - wuff!!

Donnerstag, 27. Juni 2013

Ob zwei lange...

oder vier kurze Beine - Hauptsache es läuft gut.


Abendspaziergang mit Hund. Immer wieder schön. We like it!

Sonntag, 24. März 2013

Des Rätsels Lösung

Meine Preisfrage vom letzten Sonntag
lautete:
"Was wird hier gespielt?" 





Die Lösung seht ihr hier.

Es handelte sich um dieses Spiel:
                                                       
Vier richtige Antworten habe ich bekommen (und eine, die zwar nicht richtig war, mich aber zum fröhlichen Schmunzeln gebracht hat :-)): Alles nachzulesen hier. DANKE euch allen für's Mitmachen!


(Ich fand es übrigens interessant, dass Mahjongg anscheinend doch nicht ganz so unbekannt ist, wie ich dachte. Ich selber habe es erst durch meinen Mann kennengelernt, der das Spiel mit in unsere Ehe brachte).

Die Auslosung der Gewinnerin erfolgte heute auf etwas ungewöhnliche Weise.
Meine Herren Söhne wollten nämlich nicht als Glücksfee agieren, sondern fanden, diese verantwortungsvolle Aufgabe müsse man einem absolut unparteiischen Familienmitglied überlassen... aber seht selbst:


Vier Kandidaten, vier gleiche Kärtchen, vier identische Leckerlis - und los geht's:



Herzlichen Glückwunsch, liebe Nula - "dein" Leckerchen war wohl irgendwie das leckerste... Lass mir deine Adresse zukommen, dann geht das "Go und Gobang" auf die Reise. Ob ihr das schon kennt? "Go" ist ein relativ komplexes  Spiel und eher für Große geeignet, aber "Gobang" bzw. "Gomoku" kann man schon mit kleineren Kindern spielen, da die Regeln sehr einfach sind.




Ich habe neulich beim Aufräumen entdeckt, dass wir zwei davon haben (keine Ahnung woher), und ich freue mich, dass eines nun zu euch wandert. Viel Spaß damit!

Sonntag, 3. März 2013

Sonntagsfreuden


Auch wenn das graue Zwielicht und der vereiste Restschnee einen nicht gerade mit Macht aus der warmen Stube locken - der Hund muss raus, da hilft alles nichts. Also zieht man seufzend warme Sachen und feste Schuhe an und stiefelt los. Und dann ist es eigentlich doch ganz lustig - vor allem weil man die Kamera mitgenommen hat und so im Bild festhalten kann, wie dieses kleine Energiebündel auf vier Pfoten mit aller Macht versucht, ein Mäusenest auszugraben (oder was auch immer er da unter dem Schnee erschnuppert hat). Erwischt hat er bis jetzt (zum Glück!) noch nie was...

 

















Auch das also eine echte Sonntagsfreude - vor allem für den Hund (Frauchens Freude wurde durch die dreckigen Pfoten vielleicht etwas getrübt... aber wirklich nur ein ganz kleines bisschen :-)!

  
(Mehr über die Sonntagsfreuden bei maria)