Dienstag, 1. April 2014

Zwei 12tel - mehr werden's heuer nicht

Dieses Jahr wird es bei mir nichts mehr werden mit den zwölf 12tel-Blicken, soviel steht fest. Ich breche die Aktion hiermit ab, weil ich einsehen musste, dass sie mehr meinem Wunschdenken als realistischer Planung entsprang. Bei näherer Überlegung und Besprechung mit dem Herrn des Hauses (meinem Vater :-)) wurde uns klar, dass wir in diesem Jahr höchstens die Voraussetzungen für ein im Jahr darauf vielleicht blühendes Plätzchen schaffen können, und das wird schon Arbeit genug. Vor allem aber müssen wir gut überlegen, wie diese Voraussetzungen nun aussehen sollen, d.h. wie wir überhaupt erst mal die vorhandenen Platz- und Geländeverhältnisse gestalten. Und überdies und außerdem gab und gibt es noch andere "Baustellen" innen im Haus (z.B. demnächst Badrenovierung), die es vorerst nötiger haben...


Das Hauptproblem beim Betrachten dieser Gartenecke ist für mich, dass an zwei Seiten des Vorgartens zwischen Garten und Hecke eine Art Graben ist. Dieser Graben entstand dadurch, dass mein Vater den ursprünglich zur Straße hin abschüssigen Garten durch Aufschütten von Erde eingeebnet hat, damit er seinen Gartenteich bauen konnte. So ergab sich eine recht steile Böschung, die voller Unterwuchs und Efeuranken ist und das Heckeschneiden zu einer Art Urwaldrodung werden lässt (hier auf dem Bild sieht es ja noch nicht schlimm aus, aber ihr solltet es mal im Herbst sehen).



Mir tut es auch leid um die verschenkten Quadratmeter Gartenfläche, zumindest auf der Seite zum Nachbargrundstück hin (vorne ist eh nichts zu ändern). Mein Vater meint, es sei möglich, neben bzw. vor der Hecke ein niedriges Mäuerchen zu ziehen und dann den "Graben" mit Erde aufzufüllen. Einerseits würde das die nutzbare Fläche vergrößern und wäre viel besser begehbar, andererseits würde dann aber der Anschluss an das Nachbargelände noch unnatürlicher wirken als jetzt schon (finde ich -was denkt ihr?).


(Die ausrangierten Blumenkästen vom Balkon samt anderem Gerümpel liegen leider auch noch da, der Herr Architekt will sie gegebenenfalls als Befestigungsmaterial an der Hecke entlang verbuddeln).


Nun, man wird sehen. Eins ums andere. Die Zierquitte jedenfalls bewahrt die Ruhe und blüht über und über, die knallroten Blüten drängeln sich geradezu an den Zweigen. Schööön...!
Einen Gruß an alle 12tel-Blick-Fotografinnen: Ich schau mir eure Bilder weiterhin gerne an, und nächstes Jahr werde ich mir meinen 12tel-Blick sorgfältiger aussuchen. Die Idee selber gefällt mir nämlich nach wie vor sehr!

Samstag, 29. März 2014

Tulpen!






Sind sie nicht einfach hinreißend schön? Tulpen wirken am besten ganz pur - sie brauchen nichts drumrum, kein Lückenfüller-Grünzeug, keine Dekoschnörkel. Nur sich selbst und eine möglichst schlichte Vase. Und jemanden zum Bewundern...  ;-)

(Vase vom Trödelladen, Deckchen aus dem Weltladen (Handarbeit aus Chile), Gardinenringe und Holzteller vom Dachboden, Deko-Idee von der Raumfee.)

Mittwoch, 26. März 2014

memories: Erdbeeren mit Schlagrahm



Guckt mal, wie schön ich die mit dem Löffel essen kann!


  Bloß die allerletzten, die hol ich mit den Fingern raus.
 



Hmmm - da ist immer noch was drin...


...wie komm ich da jetzt dran?


                                              ...lacht da jemand??



memories - von Zeit zu Zeit ein Blick in die Schatzkiste meiner Erinnerungen aus den letzten gut zwanzig Jahren. Wobei meine Kinder, so wie sie damals waren, natürlich die Hauptrolle spielen...
Wenn ihr Lust bekommt - macht doch auch mal den Deckel von euren Schatzkisten auf und zeigt etwas von euren memories!

Montag, 24. März 2014

Mohntag

Eben bei Beate entdeckt: Der MakroMontag bei "glasklar+kunterbunt". Beate hat daraus einen MakroMo(h)nday gemacht, und da dachte ich: Sowas habe ich doch auch im Archiv. Also mache ich heute ganz spontan mal mit, und weil es mir so gut gefällt, wähle auch ich die Version MOHNTAG. Bitte sehr - mein Mohntagsmohn:





Sonntag, 23. März 2014

Wuff - einen schönen Gruß...



...von meinem Frauchen soll ich sagen, und es gäbe sie noch und sie wolle auch nicht für alle Zeiten mit dem Blogschreiben aufhören, weil sie nämlich eigentlich so viel hätte zum hier hereinschreiben, aber sie käme einfach nicht recht dazu, denn da sei eine Menge Arbeit mit Blumen pflanzen und so, und Besuch von lieben Leuten, und immer noch so viel Krempel auf dem Dachboden, den sie aussortieren und zur Mülldeponie oder zum Flohmarkt fahren muss (einen Teil davon sieht man da hinter mir), und dann muss sie auch dringend üben und im Chor singen und zu Sitzungen gehen und was die Menschen eben so alles für wichtig halten... ja, die Haustür könnte auch mal einen frischen Anstrich brauchen, wie man sieht... also, wenn ihr mich fragt: mir geht das ja alles so ziemlich am Schwanz vorbei! Mir würde es schon reichen, wenn sie jetzt endlich mit mir spazieren ginge und mich armen Hund nicht ewig hier warten ließe! Also, Frauchen, nun hör endlich auf mit der doofen Fotografiererei - lass uns abhauen, los! Wuff - wuff!!

Montag, 10. März 2014

Der Frühling kann kommen



Eigentlich ist er ja längst da, der Frühling. Nur in meinem Herzen war er irgendwie noch nicht angekommen. Etwas fehlte mir, um mich drauf einlassen zu können, auf das Grünen und Blühen und das Vogelgezwitscher. Es lag nicht nur am Husten und Schnupfen, ich wartete einfach noch auf etwas. Auf Winter. Auf  wenigstens ein klitzekleines bisschen unter den Schuhen knirschenden Schnee und krachendes Eis auf den Pfützen und Wintersonnengeglitzer und... ja, es sollte einfach so sein wie immer! Die Jahreszeiten, mir alle gleich lieb - aber bitte in der richtigen Reihenfolge, und nicht einfach eine überspringen!! Ein bisschen erstaunt war ich schon über diese meine gefühlsmäßige Sturheit - Wetter ist halt nicht immer wie im Bilderbuch -, aber ich konnte es nicht ändern, meine innere Uhr ging nach.


In der vergangenen Woche hat sich das nun endlich geändert. Die Zeiger der inneren Uhr stehen auf Frühling, meine (wieder freie) Nase freut sich an Frühlingsluft und -duft, und beim Anblick der noch brachliegenden Gartenbeete beginnt es mich in den Fingern zu kribbeln...





Zu verdanken habe ich dieses "Update" ein paar im Schnee verbrachten Tagen, unserem jährlichen Familien- und Freunde-Skiurlaub in den Faschingsferien. Um die Hütte herum war der Schnee schon ziemlich am Schmelzen, aber oben in den Bergen gabs noch genug zum Ski- und Langlaufen. Dazu knallblauen Himmel und Sonne satt - vier Tage Bilderbuchwinter, und mein Bedarf war gestillt. Der Winter wurde genossen und zum Schluss "verbrannt": Jetzt kann er kommen, der Frühling! Was er ja eh schon tut... auch ohne meine Erlaubnis :-)




Samstag, 1. März 2014

Mein 12tel - (Rück-) Blick vom Februar

Ja, Rück-Blick, denn der Februar ging gestern so abrupt zu Ende, dass ich es irgendwie gar nicht richtig mitbekommen habe (ich vergesse immer, dass dieser Monat ein paar Tage weniger hat als dir übrigen). Mein momentaner Gesundheitszustand mag auch dazu beigetragen haben, dass ich ein wenig den Überblick verlor... Das Foto ist aber von gestern, also gerade noch "in time".


Ich habe den 12tel-Blick-Post immer wieder hinausgeschoben, weil ich doch wenigstens einen kleinen Fortschritt dokumentieren wollte. Die alten Blumenkästen wegräumen, den Boden durchhacken... nun hänge ich seit zwei Wochen mit dieser verflixten Erkältung rum, erst Stimme weg, dann Schnupfen und jetzt ist das Ganze nochmal in den Hals und die Bronchien "gerutscht" - bähhh! Das schlaucht, ich kam heute schon bei einem kleinen Spaziergang mit Hund total außer Puste. Pustekuchen also, nix mit Gartenarbeit vorerst, auch wenn das Wetter eine einzige Einladung dazu ist.


Eine winzigkleine Veränderung gibt es aber doch, die allerdings nicht mein Verdienst ist: Die hübschen weißen Frühlingsboten, die schon seit Anfang Februar mit ihren kleinen Glöckchen läuten und inzwischen schon wieder am Verblühen sind. Immerhin etwas...


Weil es ein Stückchen weiter links auch ohne gärtnerischen Einsatz, dank der Spiegelung, etwas fotogener aussieht, kommt zum Schluss noch ein 12tel-Blick mit Kopfstand. Verbunden mit der Hoffnung, dass obige Gartenecke im März, spätestens aber im Mai nicht mehr wiederzuerkennen ist (*hust*).
Schaun mer mal...