Donnerstag, 15. August 2013

Die Farben des Sommers

 


Klatschmohnrot      






 Kapuzinergrün


 
      
Borretschblütenblau

 














             Rosengelb



Seerosenpink
   


  
Kornfeldgolden
 
 


Wolkenhimmelgrau 





Wegerichweiß



Sommernachtschwarz

Sonntag, 11. August 2013

Sonntagsfreuden



Ein Drei-Generationen-Fahrradausflug: zwei Stunden Sonntagnachmittagsfreude bei angenehmem Sommersonntagswetter, immer sanft hügelauf hügelab. Einfach nur schön!!!

Weniger schön: Der Apfelkuchen, den ich heute noch vor dem Gottesdienst gebacken hatte und den es anschließend zum Kaffee geben sollte, war leider ungenießbar - ich hatte zu früher Morgenstunde, verschlafen wie ich wohl noch war, Salz statt Zucker in den Teig getan... brrrr!!! Der Belag aus Äpfeln, Rosinen und Mandeln war in Ordnung und wurde vom Teigboden heruntergegabelt, der Rest war leider reif für den Müll.  :-(                                        
Zum Glück hatte der Opa noch einen Apfelkuchen im Tiefkühlschrank, der im Ofen aufgebacken und dann eben als Abendbrot verspeist wurde. Das war dann doch wiederum echt schön!!! :-)
  

                             

Samstag, 10. August 2013

in heaven: Schreck-Schneck


Irgendein riesenhaftes Wolkentier kriecht da über die Rebflur - vielleicht eine schreckliche Monster - Weinbergschnecke? Uuuäääähhh...
Ich lasse sie weiterkriechen zur Raumfee, wo es auch heute wieder jede Menge Himmel und himmlische Wesen zu sehen gibt.


Freitag, 9. August 2013

memories / this moment: Lesen



Vor vielen Jahren im gemeinsamen Urlaub: Opa und Enkelsohn bei der Nachmittags - Lektüre... love it so much!

(Nach einer Idee von Soulemama: eine Erinnerung, ein Bild, vielleicht nur wenige Worte.Um Luft zu holen und die Erinnerung zu bewahren).
 
memories - von Zeit zu Zeit ein Blick in die Schatzkiste meiner Erinnerungen aus den letzten gut zwanzig Jahren. Wobei meine Kinder, so wie sie damals waren, natürlich die Hauptrolle spielen...Wenn ihr Lust bekommt - macht doch auch mal den Deckel von euren Schatzkisten auf und zeigt etwas von euren memories!
              

Sonntag, 4. August 2013

Sonntagsfreuden: Aller guten Dinge...

...sind drei - und dass ich diese drei hier endlich wieder einmal alle beieinander habe, das ist meine ganz große Sonntagsfreude heute! 


Ihr seht keine drei??? Nun, zwei davon sind ein bisschen fotoscheu, so musste der große Bruder den Kopf hinhalten...  :-)

(Mehr Sonntagsfreuden wie immer bei maria.)

Samstag, 3. August 2013

in heaven: Beschwingt




Ein leichtbeschwingtes zartes Wolkenwesen schwebte hier am heiteren Sommerhimmel und brachte auch mein Herz ein paar Flügelschläge lang zum Schweben...


          ...und schwebt jetzt federleicht weiter zu Katja, wo es wie jeden Samstag noch mehr Himmel zu sehen gibt.

Donnerstag, 1. August 2013

Von Wegen

   (...die Überschrift ist eine kleine Anleihe bei Bea, die ihr Blog mit diesem Namen - "von wegen...einfach" - aber inzwischen gelöscht hat).


Schon einigemale habe ich (hier z.B.) über die Feld-, Wald- und Wiesenwege geschrieben, die mir während der vielen Jahre unseres Landlebens ans Herz gewachsenen sind, die ich immer wieder mit Freude gegangen bin und von denen mir der Abschied schwer fiel. Vor allem die Aussicht, hier in der Stadt erst mal ins Auto sitzen zu müssen, um einigermaßen raus in die Natur zu kommen, verdross mich. Unser Haus lag früher, als ich hier Kind war, ganz nah am Stadtrand, aber inzwischen ist die städtische Bebauung doch ziemlich stark darüber hinaus gewachsen. Wenn man vom Haus weg mit dem Hund läuft, dann ist eine halbe Stunde schon rum, bis man überhaupt auf den ersten Feldweg kommt, wo man ihn frei laufen lassen kann. Und man hat bis dahin einige größere Straßen überquert. 
Da aber daran nichts zu ändern ist, habe ich eben eines Abends meinen Hund ins Auto gepackt und bin losgefahren. Und - erlebte eine Überraschung, denn ich fand, nach nur wenigen Minuten Fahrzeit, die wunderbarsten Hundespazierwege, die man sich denken kann... zwischen Feldern, Gärten und Weinbergen, mit schönen Aussichten und einem weiten Himmel drüber! Und ich musste mir beschämt eingestehen, dass ich (mal wieder...) eine düstere Vorstellung von etwas mit mir herumgetragen hatte, ohne mir die Mühe zu machen, dieses Vor-Urteil zu überprüfen. 
 



Inzwischen bin ich schon manchen schönen Weg gegangen, und fast täglich entdecke ich neue. Und ich stelle wieder einmal fest, dass ich geradezu verliebt bin in Wege, fasziniert von ihrer Eigenart, von den verschiedenen Stimmungen durch die Jahreszeiten, den Ausblicken...



Alte Wege immer wieder zu gehen, ohne dass es langweilig wird, hat etwas Meditatives an sich - eine Art von "Heimat - Meditation"... Es gibt immer noch etwas zu entdecken, es ist nie zu Ende mit dem Schauen und Freuen. Immer wieder wird der wohlbekannte Weg zu einem neuen, spannenden Erlebnis. Man kann unterwegs viel von sich selber finden, und manches nimmt man im Inneren mit sich von diesen Wegen.


Neue Wege zu finden, zu wissen, dass es hier, um die große Stadt herum, noch sooo viele zu entdecken und zu begehen gibt - das ist wie ein Abenteuer mitten im Alltag, ein beglückendes Gefühl von Reichtum, ja Überfluss: Es wird lange Zeit dauern, bis ich die meisten dieser vielen Wege kenne! Es wird immer von neuem spannend sein, einen unbekannten Weg erstmals zu gehen. Und es ist ein hochwirksames Heilmittel gegen den gehabten Abschiedsschmerz.
 

Es war wohl schon immer so (ich erinnere mich), aber erst in den letzten Jahren ist es mir bewusst geworden: Wege machen mich glücklich! Asphaltiert oder naturbelassen, steil oder eben, mit Hecken zu beiden Seiten oder mit weitem Blick über freies Land, kurvenreich oder wie mit dem Lineal gezogen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit oder ohne Hund (aber, ich gestehe es: am liebsten ohne menschliche Begleitung, nur für mich allein). Und natürlich mit dem Fotoapparat.


Darum möchte ich in der nächsten Zeit hier Bilder von meinen neuen Wegen zeigen, von denen einige sicher im Laufe der Zeit zu Lieblingswegen werden. Ich möchte sie in ihrer Schönheit und Besonderheit erforschen und zeigen, zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, bei (fast) jedem Wetter. Und dabei auch etwas bewusst erleben und festhalten, was mich ebenfalls sehr beglückt: Ich entdecke meine Heimatstadt noch einmal ganz neu, finde bekannte und unbekannte Orte und gehe alte und neue Wege, erinnere mich an früher und sehe doch alles wie mit neuen Augen. Ich spüre, wie sehr ich mich verändert habe seit damals, um wie vieles näher mir die Natur und die Landschaft sind, mit wie viel größerer Gelassenheit und Dankbarkeit ich das alles wahrnehme, wie das Draußensein mir Kraft gibt für den Alltag. 


Und das macht dieses Zurückkommen an den Ort meiner Kindheit, vor dem mir immer etwas bange war (weil meine Wege ins Erwachsensein und in die innere Eigenständigkeit mühsam waren und mir der räumliche Abstand von Zuhause gut getan hat) - das macht dieses Zurückkommen auch zu einem Vorwärtsgehen, zu einem neuen Weg. Ich kann die alten Wege mit ihren schönen und schwierigen Abschnitten hinter mir lassen und  mich auf diesem neuen Weg auch selber neu spüren und entdecken. Und ich bin wirklich gespannt, was alles noch auf mich wartet hinter den Biegungen dieses meines neuen Weges!